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Verletzte sich am Rücken: Hünfelds Keeper Bene Kaiser - Archivfotos: Bernd Vogt

WALLDORF RW Walldorf - Hünfelder SV 1:3 (1:2)

Wenn sogar Trainer HSV-Trainer Helmke eine Spur euphorisch wird

18.09.23 - Achtes Spiel, fünfter Sieg, Platz drei: Man sollte vorsichtig sein mit dem Etikett, ein Aufsteiger mischt die Hessenliga auf. Doch es ist verblüffend, was die Fußballer des Hünfelder SV in der höchsten hessischen Spielklasse vollbringen. Mit 3:1 (2:1) siegten sie im Spitzenspiel am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz von Rot-Weiß Walldorf - und sie schwimmen weiter auf einer Welle der Begeisterung. Der Rückstand auf Tabellenführer Alzenau beträgt nur einen Zähler, punktgleich ist der HSV mit dem Rangzweiten Tükgücü Friedberg.

Glich für den HSV aus: Marcel Trägler (Nummer 45)

Selbst Hünfelds Coach Johannes Helmke musste sich etwas einfangen. "Ehrlicherweise war ich ziemlich euphorisch nach dem Schlusspfiff. Es war halt emotional", sagte er. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich weiß nicht, ob wir auswärts schon einmal eine solche Leistung abgeliefert haben. Es war eine Super-Leistung."

Der HSV wusste durchaus, wozu Walldorf auf seinem Kunstrasenplatz in der Lage ist. Das Team verfügt vor allem über ein gutes Positionsspiel - das aber eröffnete Hünfeld bei Ball-Eroberungen prima Möglichkeiten. Seine Mannschaft habe sehr vieles sehr gut umgesetzt, betonte Helmke - in erster Linie waren das die eklige Zweikampf-Führung und die Bereitschaft, den Spielfluss und das Spiel des Gegners immer wieder zu unterbinden. 

Trägler und Kassa drehen den frühen Rückstand

Wenn es sein muss, spielt er alle her: Jemal Kassa. Auch am Sonntag traf er doppelt ...

Gerade mal gut eine Minute war gespielt in Mörfelden-Walldorf, als der HSV durch Elias Kurt in Rückstand geriet. Davon aber ließ sich das Gästeteam in keinster Weise von seiner Linie abbringen. Marcel Trägler glich nach einer Viertelstunde aus, als er den Ball gut festmachte und aus der Drehung abzog. Und es kam noch besser: Zehn Minuten nach dem 1:1 traf Doppelpacker Jemal Kassa erstmals, als er sich gegen beide Innenverteidiger des Kontrahenten durchsetze und einschob. 

Natürlich legte Hünfeld im zweiten Abschnitt das Haupt-Augenmerk auf die Verteidigung des Vorsprungs. Bis Kassa zehn Minuten vor dem Ende nach einem Konter für die Entscheidung sorgte. Nach einem langen Ball behauptete sich Kassa und schoss den 3:1-Siegtreffer heraus.

Jonas Simon (links)

Wermutstropfen im Becher der Freude: die Verletzung des HSV-Keepers "Bene" Kaiser. Kurz vor Spielende wurde er nach einem Eckball im Fünfer hart angegangen. Der Torwart klagte über starke Rückenschmerzen - seine Freundin fuhr mit Kaiser ins Krankenhaus nach Frankfurt. Helmke bemerkte: "Das trübt die Freude ein bisschen." Jetzt dürfen Hünfelds Spieler erst einmal regenerieren - am Mittwoch geht's weiter. Ehe am kommenden Samstag Waldgirmes zu Gast ist in der Rhönkampfbahn. (wk) 


Walldorf: Harbrecht - Schmitt, Mehnatgir, Thomasberger, Hartmann, Özer, Redl, Velosa, Kurt, Rebner, Mladenovic

Hünfeld: Kaiser - Häuser, Dücker, Witte, Zöll - Dennis Müller, Simon - Florian Müller, Kassa, Fröhlich - Trägler

Schiedsrichter: Jannis Jäschke

Tore: 1:0 Elias Kurt (2.), 1:1 Marcel Trägler (16.), 1:2 Jemal Kassa (26.), 1:3 Jemal Kassa (80.) +++


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