Toller Nachwuchs wächst da heran in Hünfeld - Fotos: Verein

FULDA/HÜNFELD Kinder-Leichtathletletik

Hünfelder SV schlägt zu: Platz vier in Dipperz, Hessenmeister in Korbach

23.09.23 - Jüngst kam beim 4. Grand-Prix der Kinder-Leichathletik in Dipperz immer wieder die Frage hoch an die Teilnehmer des Hünfelder SV: "Was ist mit eurer ersten U12-Mannschaft, dem Seriensieger der vergangenen Wettkämpfe, los?" Die Erklärung: Was als erste Mannschaft am Start war, war die Zukunft des HSV - die Kinder, die im kommenden Jahr in der U12 nach vorne treten werden. Und die machten ihre Sache in Dipperz prächtig. Das Ergebnis: der vierte Platz.

Aber was war mit der "Ersten Mannschaft" los? Sie wurde für einen höherwertigen Wettkampf geschont. Als amtierender Hessenmeister im "Kinderleichtathletik-Teamwettbewerb U12" sollte sich die Mannschaft – altersbedingt mit einer veränderten Besetzung – beim diesjährigen Hessenfinale in Korbach optimal vorbereitet präsentieren können. Es sollte schon ein Platz im oberen Mittelfeld werden; das war ohne Frage das erklärte Ziel.  Dass es dann anders kam, das war umso besser. 

Ein paar anfängliche Regentropfen waren schnell verschwunden, die Veranstaltung konnte bei bestem Leichtathletik-Wetter stattfinden.

Zwei Teams aus Osthessen am Start: Flieden und Hünfeld

Am Start waren die in vier Regionalvorkämpfen ermittelten 15 stärksten Teams Hessens. Eigentlich sollten es 16 Teams sein; aber die Mannschaft des gastgebenden Vereins musste kurzfristig absagen, da nicht genügend einsatzfähige Athleten zur Verfügung standen. Unter den Teams zwei aus Osthessen vertreten: eines des TV Flieden und das des Hünfelder SV.

Jedes Team muss aus mindestens sechs und höchstens elf Kindern bestehen. Ein Team muss aus Mädchen und Jungen einer Doppelaltersklasse gebildet werden. Die Altersklasse U12 besteht aus den Jahrgängen 2012 und 2013. Kinder des Jahrgangs 2014 waren ebenfalls startberechtigt.

Das Team des Hünfelder SV: Max Beckmann, Lukas Debus, Frida Derigs, Alexander Heerlein, Moritz Heß, Hannah-Sophie Keidel, Fabian Leipold, Lotta Roth, Lennart Schmitt, Clara Weber und Leo Wingenfeld

Der erste Startschuss fiel, wie geplant, um 11 Uhr. Los ging es an verschiedenen Wettkampfstätten mit dem Scherhochsprung, dem Medizinballstoßen und einem 50-Meter-Sprint. Nach diesen drei Disziplinen lag das Team des Wiesbadener LV auf Platz eins - gefolgt von den punktgleichen Teams der Eintracht Frankfurt und des Hünfelder SV. Die vierte Disziplin wirbelte das Klassement etwas durcheinander: Nun lag die Eintracht Frankfurt zwei Punkte vor dem Hünfelder SV und weitere fünf Punkte dahinter der Wiesbadener LV. Die Mannschaft des TV Flieden kam auf den 14. Platz.

Entscheidung im Stadion-Cross

Wie schon im vergangenen Jahr, musste die letzte Disziplin, der Stadion-Cross die Entscheidung bringen. Und wie schon im letzten Jahr, lieferte das Hünfelder Team hier so richtig ab. Mit einem Punkt Vorsprung gegenüber dem Team der Eintracht Frankfurt errang der HSV nach 2022 erneut die Hessenmeisterschaft.

Dass im zweiten Jahr in Folge im Hessenfinale der erste Platz heraussprang, ist schon eine kleine Sensation. Sich gegen so renommierte Vereine wie die Eintracht Frankfurt durchsetzen zu können, ist etwas nicht Alltägliches - für eine vergleichsweise doch recht kleine Leichtathletik-Abteilung. Dieser Erfolg spricht auch für die Qualität des Hünfelder Trainer-Teams; Finja und Jule haben einen ganz tollen Job gemacht.

Hünfelds Zeitmess-Anlage funktioniert auch beim Hessenfinale

Wenn man zudem bedenkt, dass die U14-Mädchenmannschaft der Startgemeinschaft "Hünfeld-Neuhof-Flieden" beim "DJMM U14-Finale" in Egelsbach am vergangenen Wochenende auch gegen die Mannschaft der Eintracht Frankfurt die Hessenmeisterschaft geholt hat, dann spricht das für die Qualität der jungen Athleten in Osthessen.

Nicht nur Hünfelds Athleten waren aktiv - auch das Zeitmess-Team war in Korbach im Einsatz. In der ersten Ausschreibung zum Hessenfinale war zu lesen "manuelle Zeitnahme" - für ein Hessenfinale eigentlich ein Unding. Mithin war schnell die Idee geboren, die Zeitnahme in Korbach mit der Zeitmessanlage des Hünfelder SV zu übernehmen. Das funktioniert nicht nur in der Rhönkampfbahn professionell. (pm) +++


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