Arbeitsgespräch bei Bürgermeister Benjamin Tschesnok (links) mit Erstem Polizeihauptkommissar Thilo Wehner (Zweiter von rechts), dem Schutzmann vor Ort, Werner Hüfner (rechts) und dem Leiter der Ordnungsbehörde der Stadt Hünfeld, Bastian Bayer.  - Foto: Stadt Hünfeld

HÜNFELD Arbeitsgespräch beim Bürgermeister

Sicherheitslage in der Konrad Zuse-Stadt "weiterhin gut"

23.09.23 - Die Sicherheitslage in Hünfeld für die Bevölkerung ist weiterhin gut. Zu dieser Einschätzung kamen der Leiter der Polizeistation Hünfeld, Erster Polizeihauptkommissar Thilo Wehner, und der Schutzmann vor Ort, Werner Hüfner, im Arbeitsgespräch mit Bürgermeister Benjamin Tschesnok und dem Leiter der Ordnungsbehörde der Stadt Hünfeld, Bastian Bayer. 

Die Anzahl der Delikte im vergangenen Jahr ist zwar angestiegen, dennoch sei dies kein Grund zur Beunruhigung, fasste der Leiter der Polizeistation die Situation zusammen. Die Zahl der Delikte kletterte insgesamt von gut 730 in 2021 im Altkreis Hünfeld auf 832 im vergangenen Jahr. Die Anstiege gab es vor allem im Bereich der Eigentumsdelikte mit kleinen Diebstählen, von denen häufig Verkaufsstellen ohne Personal betroffen waren.

Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen gibt es dagegen relativ wenige und deren Zahl ist weiter rückläufig. Auch beim Missbrauch von Betäubungsmitteln sei die Zahl der Fälle zwar überschaubar, dennoch müsse aber gerade in diesem Bereich von einem gewissen Dunkelfeld ausgegangen werden, betonte Wehner. Hier arbeite die Polizei eng mit den Schulen, auch im Präventionsbereich, zusammen. Im Gespräch wurde auch bestätigt, dass in den Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete in Hünfeld die Lage aus polizeilicher Sicht ruhig ist. 

Bei den gegenwärtig festgestellten Einbrüchen konzentriert sich das Ermittlungsgeschehen der Polizei sowohl auf mögliche überörtliche Tätergruppen als auch auf heimische Täter, die bereits im Blickfeld der Polizei stünden. In vielen Fällen konnten bereits Ermittlungserfolge erzielt und Tatverdächtige ermittelt werden. 

Auf gutem Weg sehen sich sowohl die Polizei als auch die Stadt Hünfeld beim Kompass-Projekt, um auch der gefühlten Sicherheit der Bürger Rechnung zu tragen. Eine wissenschaftlich begleitete Umfrage sei durchgeführt worden, Stadt und Polizei bemühten sich, wieder einen freiwilligen Polizeidienst anbieten zu können und die Gespräche in den gebildeten Arbeitsgruppen werden geführt.

Die Themen des Arbeitsgesprächs waren auch das Zusammenwirken von Polizei und Ordnungsbehörde bei der Verkehrsüberwachung und die Erneuerung der Videoschutzanlage am Hünfelder Bahnhof.   (red) +++


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