Von links nach rechts: Zwei Jugendliche der Moscheegemeinde, Imam Abdallah Hossein, DITIB-Vertreter Tekin Ufuk, Islambeauftragter Pfarrer Winfried Bittner, zwei Jugendliche der Moscheegemeinde Al-Anda. - Foto: Privat

FULDA Islam-Beauftragter des Bistums in Moschee

Interkulturelle und interreligiöse Dialoge als Basis für das Zusammenleben

23.09.23 - Bei einem Besuch der ursprünglich marokkanischen und jetzt multinationalen Al-Andalus-Moschee in Fulda übermittelte der Islambeauftragte des Bistums Fulda, Pfarrer Winfried Bittner, die Betroffenheit und Solidarität der Gläubigen des Bistums und des Bischofs von Fulda mit den Erdbebenopfern in Marokko.

In seiner Ansprache vor dem Freitagsgebet am 22. September in der gut besuchten Al-Andalus-Moschee betonte Pfarrer Bittner die mitfühlende, mittrauernde und mitbetende Anteilnahme mit allen Opfern des marokkanischen Erdbebens. 3.000 Tote und über 5.600 Verletzte sind bisher zu beklagen, dazu zigtausende obdachlos gewordene Menschen und alle, die um ihre toten, verletzten und noch verschütteten Angehörigen, Freunde und Bekannten
trauern und weinen. Auch 100.000 Kinder sind von der Katastrophe betroffen.

Das Bistum Fulda hat über Caritas International für die Erdbebenopfer in Marokko und die Flutopfer in Libyen 15.000
Euro gespendet. "Wir trauern und beten mit Ihnen zu Gott, dem Schöpfer aller Menschen, um seine Nähe und Barmherzigkeit für alle vom Tod und Leid betroffenen Menschen in Marokko, aber auch in Libyen, in der Ukraine, im Südkaukasus und überall in der Welt. Diesem Mitgefühl und Gebet, dieser Anteilnahme und Solidarität schließen sich auch alle Glaubens- und Religionsgemeinschaften des Runden Tisches der Religionen in Fulda ausdrücklich an, zu dem
die Al-Andalus-Moschee gehört", sagte Bittner in seiner Rede, die  - so eine Pressemitteilung - mit Wohlwollen und Dankbarkeit aufgenommen wurde.

Der Vertreter der türkischen DITIB-Moscheegemeinde und zugleich des Ausländerbeirats Fulda, Tekin Ufuk, schloss sich diesen Worten Bittners an und betonte auch die große Spendenbereitschaft des türkischen Islamverbandes.

"Die interreligiösen und interkulturellen Dialoge und Begegnungen sind heute zu einer wichtigen und notwendigen
Initiative für gelingendes und gutes menschenwürdiges Zusammenleben und die gemeinsame Friedensverantwortung aller Menschen geworden. Wir alle sind als Menschen und Glaubende Brüder und Schwestern untereinander, Geschwister miteinander, und dazu berufen und bestimmt, Leid und Trauer zu teilen und gemeinsam zu tragen, um beides für alle erträglicher und leichter zu machen. Wir sind aufgerufen und eingeladen, immer und überall dem friedvollen Zusammenleben aller Menschen zu dienen und uns als eine einzige Menschheitsfamilie zu verstehen, die in gegenseitiger Achtung, Wertschätzung, Liebe und Geschwisterlichkeit lebt und so dem einen Gott die ihm gebührende Ehre und Anbetung gibt", sagte Bittner auch im Namen aller Beteiligten des Runden Tisches der Religionen in Fulda, der sich diese Anliegen und Ziele zu eigen gemacht hat. (red) +++


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