Verkehrskontrolle in der Karl-Storch-Straße in Fulda - Fotos: Mathias Schmidt

FULDA Länderübergreifende Kontrollen

Polizei Osthessen: "Für mehr Rücksichtnahme auf den Straßen"

26.09.23 - Viel Action herrscht am Dienstagmorgen in der Karl-Storch-Straße in Fulda. Grund dafür ist der einmal im Jahr stattfindende, länderübergreifende Aktionstag "sicher.mobil.leben". Das Polizeipräsidium Osthessen führt Kontroll- und Präventionsmaßnahmen durch und nimmt dabei die gegenseitige Rücksichtnahme in den Fokus. 

Um Punkt 9:19 Uhr wurde das erste Auto aus dem Straßenverkehr herausgezogen. Grund dafür war ein Geschwindigkeitsverstoß. Genau 17 Kilometer pro Stunde ist die Fahrerin des schwarzen VW Polos zu schnell gewesen. "Ich komme gerade vom Zahnarzt und renne genau hier rein. 70 Euro Strafe ist schon heftig. Aber es ist schon richtig, hier ab und an zu kontrollieren", gibt die Fahrerin gegenüber OSTHESSENlNEWS zu. Zu dem 70-Euro-Bußgeld ist ihr dazu noch ein Punkt sicher.

Nach und nach reihen sich auch andere Autos ein, wie etwa ein Opel Zafira. Die Fahrerin überfuhr eine rote Ampel und wurde anschließend mit einem Bußgeld von 90 Euro und einem Punkt bestraft. 

Das erste Auto wird rausgezogen

Radarkontrolle

Durchgeführt wird der Aktionstag schon seit 2017. "Die Verkehrssicherheit kommt oftmals einfach zu kurz. Außerdem nimmt der gegenseitige Respekt immer mehr ab. Die Gesellschaft hat sich auch verändert", erklärt der Leiter des regionalen Verkehrsdienstes, Carsten Sippel im Interview mit OlN. Er weist auf den ersten Paragraphen der Straßenverkehrs-Ordnung hin, welcher sich an die ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht im Verkehr richtet. 

Etwa 15 Beamte sind am Morgen im Einsatz und unterstützen sich untereinander. Kommunikation ist dabei besonders wichtig. Die erste Resonanz ist beträchtlich: Es gab fünf Geschwindigkeits- und Rotlichtverstöße, zudem vier Technikdelikte. "Mit Handy am Steuer? Ungeheuer!", heißt es doch so schön. 

Für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr 

Egal, wo andere Menschen zusammentreffen, kann es zu Unstimmigkeiten, Missverständnissen und rücksichtslosen Verhalten kommen, was im schlimmsten Fall in Unfällen und gefährlichen und teils folgenschweren Situationen enden könnte. Dabei ist es irrelevant, ob man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto unterwegs ist. Ziel des Aktionstags "sicher.mobil.leben" ist es, Rücksicht und Verständnis in den Köpfen aller Verkehrsteilnehmer zu verankern und Bewusstsein dafür zu schaffen. (js) +++

Leiter des regionalen Verkehrsdienstes Carsten Sippel im Interview mit OlN-Volontärin Julia ...

Wichtig ist die Kommunikation untereinander

Julissa Sauermann: Pressesprecherin der Polizei Osthessen


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