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11.12.09 - RINGEN

Das ultimative Ziel Richtung Aufstieg im Endspurt der hessischen Landesliga

Im Endspurt der hessischen Landesliga lieferten sich die Bestplatzierten der oberen Tabellenränge einen Schlagabtausch ganz nach dem Geschmack der Ringerfreunde. Der Tabellenerste ASV Dieburg besiegte die Aschaffenburger Vorstädter Damm ganz knapp und festigte seine Aufstiegsambitionen.

Im Nordhessenderby zwischen dem RSV Elgershausen und dem TSV Immenhausen behielten die Gastgeber Immenhausen die Oberhand und besiegten die Elgershäusener klar mit 21 zu 9. Somit sind die Immenhäusener auf den 4. Platz vorgerückt und würden, bei einer Niederlage der Fuldaer, sich sogar um zwei Plätze verbessern. Dies war dem Trainergespann der Fuldaer natürlich bekannt.

Die Mannschaft wurde ganz gekonnt aufgestellt und war hoch motiviert. Mit zahlreichen Fans in den Zuschauerrängen wagte man sich in die „Höhle des Löwen“ der Wersauer. Denn bereits am kommenden Samstag, den 12.12.2009 gastiert der Tabellenspitzenreiter ASV Dieburg in Fulda. Diesem Highlight, wollte man mit einem Sieg gegen die Wersauer noch mehr Bedeutung verleihen. Bis auf den letzten Platz ausverkaufte Zuschauerränge würden an diesem Tag dem Kampf die Krone aufsetzen. Sogar der HRV hat für diese Begegnung, den erfahrenen Bundesliga-Kampfrichter Günter Metz aus Schonungen/Bayern, zugeteilt. So endete die Begegnung am letzten Wochenende mit KSV Wersau mit 19:15 für Fulda.

Die Fuldaer begannen mit einen Sieg in der 50 kg Klasse durch Tobias Schmidt, der bis zur letzten Minute „abkochen“ musste, gegen Marcel Evert. Tobias beherrschte klar das Geschehen und siegte in der zweiten Runde nach Schulter. In der schweren Gewichtsklasse bis 130 kg, stellte man Krastin Boyatziev in gr.-röm. Stil auf. Der als Freistil-Spezialist bekannte Fuldaer besiegte den Heimringer Schimmelschmidt nach Schulter in der zweiten Runde. In der 55 kg Klasse hatte der Fuldaer Rodi Deniz gegen den erfahrenen Dieter Schlemper wenig entgegenzusetzen. Er verlor den Kampf in drei Runden nach Punkten.

In der 96 kg Klasse kämpfte Andreas Eisfeld gegen den Ringerfuchs Ahmet Görgü. Durch Aufstellung des Bundesliga-erfahrenen Görgü, sah man, wie wichtig die Wersauer die Begegnung einschätzten. Aber der dynamische Fuldaer ließ dem Heimringer keine Möglichkeit zur Entfaltung und besiegte diesen in drei Runden nach Punkten. In der 60 kg Klasse verlor der Fuldaer Erwin Rundt gegen Michael Wörner nach Schulter.

Eine der zwei Schlüsselkampfbegegnungen war in der 84 kg gr.-röm., bei der der Fuldaer Alex Savin gegen Arno Heinzmann antreten musste. Beiden Trainern war klar, dass der Sieger dieser Begegnung den Kampfverlauf beeinflussen würde. Der Fuldaer Savin bot einen sehr aufmerksamen Kampfstil. Nach der ersten verlorenen Kampfrunde behielt er einen kühlen Kopf und legte seinen Gegner in der vierten Runde schließlich mit einer Kopfklammer auf die Matte. Auf der Seite der Fuldaer war die Begeisterung riesengroß.

Im Anschluss kam dann die zweite Schlüsselbegegnung bei der 66 kg. Klasse. Der Fuldaer Khalid Alhadie trat gegen Fabio Bär an. Der in der Vorrunde knapp durch den Fuldaer gewonnene Kampf sollte das Endergebnis entscheiden. Fabio Bär begann sehr dominierend und beherzt. Er brachte den Fuldaer in Bedrängnis und konnte sogar zwei Kampfrunden für sich entscheiden. Der, von den Trainern in letzten Runde wachgerüttelte Alhadie setzte alles auf eine Karte und erwischte seinen Gegner in der fünften Minute überraschend mit seinem Lieblingsgriff - dem „Päckchen“. Der Wersauer wusste nicht mehr, wie ihm geschah, so dass dem unparteiischen Callupka aus Münster nichts anderes übrig blieb, als den Kampf zugunsten der Fuldaer abzupfeifen. Die Fuldaer Ringer hatten ihr Soll erfüllt und lagen mit 8 Punkten in Führung.

Beim vorletzten Kampf des Abends bis 74 kg freier Stil konnten die Fuldaer keine Aktiven stellen, da der Fuldaer Punktegarant Andreas Mattauch beruflich verhindert war. Im letzten Kampf des Abends stand der Fuldaer Serhan Karslioglu Marko Eller im gr.-röm. Stil gegenüber. Der Fuldaer kämpfte ganz tapfer gegen den Wersauer jedoch verlor er in drei Runden nach Punkten. +++

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