„Radtour pro Organspende“ stoppt am Klinikum Bad Hersfeld und dem Herz-Kreislauf-Zentrum - Fotos: Klinikum Bad Hersfeld

BAD HERSFELD Eine Entscheidung für das Leben

"Radtour pro Organspende" stoppt an Klinikum Bad Hersfeld und HKZ

07.07.24 - Bereits seit 2007 organisiert der Transdia Sport Deutschland e.V. die Radtour-pro-Organspende durch Deutschland. Die Teilnehmer: Herz-, leber-, lungen- und nierentransplantierte Menschen. Gemeinsam wollen sie auf die aktuell dramatische Situation der vielen Wartenden aufmerksam machen. Am 4. und 5. Juli wurden sie bei ihren Stopps am Klinikum Bad Hersfeld und dem Herz-Kreislauf-Zentrum begrüßt.

Kliniken und Krankenhäuser nehmen im Organspendeprozess eine entscheidende Rolle ein: Sie identifizieren Organspender und führen die oftmals lebensnotwendige Operation durch. Prof. Dr. Markus Horn, Chefarzt Neurologie und Geriatrie und Transplantationsbeauftragter, dazu: "Durch die Identifikation von Organspendern leisten Krankenhäuser wie unseres einen entscheidenden Beitrag, um Organspenden zu realisieren und schließlich Transplantierten eine neue Lebensperspektive zu eröffnen. Wir sind uns unserer Verantwortung in diesem lebensrettenden Prozess bewusst und freuen uns heute ganz besonders, die Teilnehmer der Radtour Pro Organspende 2024 im Klinikum Bad Hersfeld willkommen zu heißen."

"Inspirierend zu sehen"

Prof. Dr. Stefan Soltesz, Chefarzt Anästhesiologie und Intensivmedizin, Schmerztherapie und ebenfalls Transplantationsbeauftragter, fügte hinzu: "Die Radtour-pro-Organspende ist eine wunderbare Möglichkeit, die neu gewonnene Lebensfreude und Leistungsfähigkeit der Teilnehmer zu zeigen. Es ist inspirierend zu sehen, wie Menschen nach einer Transplantation wieder aktiv am Leben teilnehmen können."

Als Vertreter der Herz-Kreislaufmedizin am Klinikum Hersfeld-Rotenburg ergänzt der Kardiologe Prof. Dr. Marcus Franz, Chefarzt der Kliniken für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin: "Patienten mit Herzschwäche im Endstadium, bei denen alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, kann langfristig oft nur durch eine Herztransplantation geholfen werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Organspende ist hier auch deshalb von enormer Bedeutung, weil für diese Patienten die Option einer Lebendspende, wie sie zum Beispiel bei der Nierentransplantation möglich ist, nicht in Frage kommt, da der Mensch eben nur ein Herz hat, das man auch nur im literarischen Sinne ‚teilen‘ kann. Aus diesem Grund ist es uns eine besondere Ehre und Freude, dass die Radtour-pro-Organspende das Herz-Kreislauf-Zentrum in Rotenburg zum Etappenziel erklärt hat." (pm) +++


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