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15.01.10 - EISHOCKEY

Nach erster Saisonniederlage: Kissinger Wölfe wollen Wiedergutmachung

Nach der ersten Saisonniederlage gegen die 1b des ERV Schweinfurt gilt es für das Team von Trainer Ozellis, am Samstag beim Auswärtsspiel in Höchststadt sofort wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Die Niederlage sei zwar einerseits bitter für das Team gewesen, aber andererseits auch lehrreich, heißt es in einer Pressemitteilung. Denn normalerweise wird Disziplin im Team der Wölfe ganz groß geschrieben und der letzte Samstag soll dabei eine unrühmliche Ausnahme in dieser Saison bleiben.

Personell plagen den Trainer aber durch die Flut an Disziplinarstrafen aber große Sorgen. Definitiv fehlen werden die Verteidiger Patejdl, Heinrich, Andreas und Roth, die alle gesperrt sind. Ebenfalls wird man auf den am Schlüsselbein verletzten Michael Metz verzichten müssen. Dafür wird Verteidiger Stefan Metz zurück ins Team kommen, und alle Anzeichen deuten auch auf den Einsatz von „Standby - Verteidiger“ Holger Selenka hin. Top-Torschütze Hannes Kalb soll ebenfalls, wie schon zeitweise gegen Schweinfurt praktiziert, wieder als Verteidiger eingesetzt werden. Somit sollten die Ausfälle alle kompensiert werden können. Aufgrund der Tiefe im Kader ist trotz der vielen Ausfälle damit zu rechnen das Ozellis auf 3 komplette Blöcke zurückgreifen kann. Spielerisch erwartet der Trainer, dass die Mannschaft an erfolgreiche Spiele anknüpfen kann.

Unterschätzen werden die Wölfe ihren Gegner auch diesmal ganz sicher nicht. Zwar gewannen die Kissinger das Hinspiel klar und deutlich mit 8:0 aber diesmal ist mit wesentlich mehr Gegenwehr der Bayernligareserve aus Höchststadt zu rechnen. Denn das Spiel gegen die Wölfe ist in dieser Saison bereits das letzte Heimspiel für die Höchststädter, und man will sich sicher ordentlich vom eigenen Anhang verabschieden. Außerdem ist nie genau zu sagen wer alles aus der Bayernliga bzw. der Juniorenmannschaft in den Kader der 1b kommt. Im bisherigen Saisonverlauf gewannen die Alligators von Trainer Viktor Lukes zwei Spiele und ereichten ein Unentschieden, dem gegenüber stehen allerdings bereits sechs Niederlagen und die meisten Gegentore aller Mannschaften der Bezirksliga Nord.

Im Kader der Wölfe machte sich während der Woche eine "jetzt erst recht"-Stimmung breit, schließlich ist Platz Eins immer noch nicht außer Reichweite. In den fünf ausstehenden Spielen werden die Wölfe noch einmal alles versuchen, dass die Niederlage gegen Schweinfurt ein einmaliger Ausrutscher in der Saison bleibt. +++

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