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Die Mitglieder der neuen Steuerungsgruppe: Maria Horn (Psychiatriekoordinatorin im Gesundheitsamt), Andrea Ballmaier-Watzlawik (Leiterin Suchtberatung der Diakonie Hersfeld-Rotenburg), Kai Marschner (Vorstand die Brücke Verein für Psychosoziale Hilfen im Kreis Hersfeld-Rotenburg e.V.), Dr. Beate Hahne (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bad Hersfeld), Oliver Wiedemann (Gesundheitsamt) und Landrat Torsten Warnecke (von links nach rechts). - Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

BAD HERSFELD Von 13 Institutionen unterzeichnet

Gemeindepsychiatrischer Verbund hat sich im Landkreis gegründet

19.02.25 - Anfang Februar hat sich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Gemeindepsychiatrischer Verbund (GPV) gegründet. Bei der konstituierenden Sitzung haben 13 Institutionen die Vereinbarung unterzeichnet. Dazu gehören die Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie am Klinikum Bad Hersfeld, die Klinik am Hainberg (Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie) sowie alle weiteren Einrichtungen im Landkreis, die an der Versorgung psychisch- und suchterkrankter Menschen beteiligt sind. Die Leitung und Steuerung übernimmt Maria Horn, die im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung als Psychiatriekoordinatorin tätig ist.

Landrat Torsten Warnecke, der an der konstituierenden Sitzung teilnahm, sagt: "Die Hoffnung ist, dass der Gemeindepsychiatrische Verbund Gespräche über psychische Erkrankungen enttabuisieren kann. Als Landkreis bieten wir bereits vielfältige Unterstützungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Mit dem neuen Verbund wollen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen."

Hintergrund: Am Gemeindepsychiatrischen Verbund können sich alle Organisationen beteiligen, die Hilfe und Unterstützung für Menschen mit psychischer Erkrankung oder Sucht anbieten. Ziel ist es, Betroffene noch besser zu unterstützen. Durch eine enge Kooperation der wesentlichen Leistungserbringer und Kommunen sollen Betroffene "Hilfe wie aus einer Hand" erleben.

Der Gemeindepsychiatrische Verbund soll diese vielfältigen Angebote besser miteinander vernetzen und Lücken schließen, damit diese Angebote künftig auch noch mehr Menschen im Landkreis erreichen. "Wir wollen Menschen mit psychischen Problemlagen und psychischen Erkrankungen schnelle und passende Hilfen zukommen zu lassen" so Psychiatriekoordinatorin Maria Horn.

Zur Koordinierung des Gemeindepsychiatrischen Bundes wurde in der Gründungsversammlung eine Steuergruppe gewählt sowie Arbeitsgruppen gebildet. So können zielgerichtet Kräfte gebündelt werden, um gemeinsam den eingeschlagenen Weg gehen zu können. (pm/kku)+++


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