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Soll der künftige Außenminister des neuen Kabinetts unter Friedrich Merz werden: Johann Wadephul (CDU) - Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

BERLIN Friedrich Merz soll sich festgelegt haben

Ministerposten für Johann Wadephul (62) und Karin Prien (59)?

27.04.25 - Der designierte Kanzler Friedrich Merz baut sein künftiges Kabinett auf und will offenbar zwei Ministerien mit Unionspolitikern aus Schleswig-Holstein besetzen. Nach nach Informationen des Portals "Table Media" soll der CDU-Politiker Johann Wadephul Außenminister der künftigen Regierung unter einem Bundeskanzler Friedrich Merz werden. Für die Besetzung des Bildungsministeriums ist die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien im Gespräch, die in der Bundesregierung das Bildungsressort übernehmen soll, heißt es in dem Bericht des Online-Portals. Die Namen der beiden CDU-Politiker wurden bereits seit einigen Wochen als aussichtsreiche Kandidaten für einen Ministerposten gehandelt.

Karin Prien (CDU) soll die neue Bildungsministerin werden. picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Katherina Reiche wird für den Posten der Wirtschaftministerin gehandelt ...picture alliance / Goldmann

Auch die Besetzung des Schlüsselministerium für Wirtschaft steht nach Informationen des Portals bereits fest. Neue Wirtschaftsministerin soll nach dem Rückzug des zuvor gesetzten Carsten Linnemann, der nicht ins Kabinett wechseln, sondern CDU-Generalsekretär bleiben will, die Energiemanagerin und frühere CDU-Abgeordnete Katherina Reiche werden. Sie gehörte bereits von 1998 bis 2015 dem Bundestag an und war Parlamentarische Staatssekretärin.

Die jetzt für die drei Ministerien gehandelten Namen sind aber noch nicht offiziell bestätigt worden. Ein CDU-Sprecher lehnte laut der Deutschen Presse-Agentur ein Statement dazu ab und erklärte, man wolle sich nicht zu den Spekulationen äußern. Für Montag ist die offizielle Vorstellung der neuen Kabinettsmitglieder geplant, bei der CDU-Chef Merz die künftigen Ministerinnen und Minister bekanntgeben will.

Sowohl die CDU als auch die SPD stellen laut Koalitionsvertrag jeweils sieben der insgesamt 17 Ministerinnen und Minister, die CSU wird drei Ressorts besetzen. Die SPD will zunächst das endgültige Ergebnis ihres Mitgliederentscheids abwarten, bevor sie ihre Kandidatinnen und Kandidaten für das neue Kabinett der Öffentlichkeit vorstellt. Die rund 358.000 SPD-Mitglieder können noch bis zum Dienstag, dem 29. April online über den Koalitionsvertrag abstimmen. Erst nach Bekanntgabe des Mitgliederentscheids wollen die Sozialdemokraten die Namen ihrer Ministerinnen und Minister nennen. (ci)+++


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