
Ein festlicher Gottesdienst bildete den Auftakt der Jubiläumsfeier in der Jakobikirche in Rotenburg. - Fotos: Constantin von Butler
ROTENBURG/F.
Pflege mit Herz
20 Jahre gelebte Nächstenliebe: Diakonie feiert emotionales Jubiläum
24.05.25 - Mit einem festlichen Gottesdienst und vielen bewegenden Worten hat die Diakonie Rotenburg am Freitag ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. In der Jakobikirche kamen etliche Gäste zusammen, um das Jubiläum des Pflegezentrums zu würdigen – darunter Bürgermeister Marcus Weber, der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft.
Gegründet wurde der ambulante Pflegedienst des Pflegezentrums der Diakonie am 1. Januar 2005. Seitdem ist die Einrichtung stetig gewachsen – zuletzt kamen 2023 eine Tagespflege und das Elisabeth-Hospiz hinzu. Heute gilt die Diakonie als unverzichtbarer Baustein in der Gesundheitsversorgung der Region.

Ursula Dangschat erinnerte beim Jubiläum an die Anfänge der Diakonie: „Die Gründung ...

Bürgermeister Marcus Weber lobte das Pflegezentrum: „Ihre Leistung ist herausragend.“ ...

Dirk Noll, Erster Kreisbeigeordneter, gratulierte zum Jubiläum und betonte: „Sie ...
"Die Gründung war schon ein spannender Moment", erinnerte sich Ursula Dangschat, Mitbegründerin der Einrichtung. "Am 1.1.2005 haben wir die Arbeit aufgenommen. Wir konnten direkt einen guten Start hinlegen – was man uns zunächst nicht zugetraut hat." Die Erfolgsgeschichte der Diakonie zeigt, wie viel sich mit Engagement und christlicher Überzeugung bewegen lässt.
Pfarrer Michael Dorfschäfer betonte den kirchlichen Rückhalt: "Die Kirche steht hinter der Diakonie. Die christliche Nächstenliebe steht im Mittelpunkt." Diese Grundhaltung sei seit 20 Jahren das Herzstück der Arbeit in Rotenburg.

Pfarrer Michael Dorfschäfer machte in seiner Ansprache deutlich: „Die christliche ...

Ein festlicher Gottesdienst bildete den Auftakt der Jubiläumsfeier in der Jakobikirche ...

Viele Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft feierten das 20-jährige Bestehen ...
Großer Respekt für herausragende Arbeit
Auch Geschäftsführer André Popp würdigte den Einsatz der Mitarbeitenden: "Ich kann mit größtem Respekt sagen, dass man förmlich spürt, wie zufrieden die Menschen sind. Ich möchte mich vor den Mitarbeitenden symbolisch verneigen." Gleichzeitig sprach er offen Herausforderungen an: "Aber auch wir spüren den Zahn der Zeit: Wir merken, dass der Fachkräftemangel größer wird – der Pflegebedarf der Bevölkerung aber auch. Mit unserem Team gehe ich dennoch etwas beruhigter in die Zukunft."
Sonja Driebold, Leitung Gesundheit, Alter und Pflege bei der Diakonie Hessen, unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung: "Pflege geht uns alle etwas an. Sie haben viel Dienst am Menschen erbracht."

Das Team der Diakonie Rotenburg blickt stolz auf zwei Jahrzehnte im Dienst für pflegebedürftige ...
Ein starkes Fundament für die Zukunft
Ein besonderes Lob kam auch von Bürgermeister Marcus Weber: "Sie helfen. Sie helfen, dass Menschen, die in einer Notlage sind, nicht alleine sind. Ihre Leistung ist herausragend. Danke an das Pflegezentrum, dass Sie 20 Jahre den Dienst an der Gesellschaft geleistet haben." Dem schloss sich der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll an: "Ich darf Ihnen allen gratulieren. Sie haben ein tolles Team. Sie bringen sich immer ein – dafür einen großen Dank."
Der festliche Gottesdienst und die vielen anerkennenden Worte machten deutlich, dass die Diakonie Rotenburg nicht nur auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann, sondern auch mit einem starken Fundament in die Zukunft geht – getragen von christlicher Nächstenliebe, fachlicher Kompetenz und einem tiefen Sinn für das Wohl der Menschen in der Region. (Constantin von Butler) +++