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Am Sonntagnachmittag wurde in Rasdorf-Grüsselbach (Landkreis Fulda) eine Gedenkfeier der Kyffhäuser-Kameradschaft Grüsselbach abgehalten. - Fotos: Katharina Geppert

RASDORF (RHÖN) Gedenkfeier am Waldfriedhof

"Der 20. Juli 1944: Eine Lektion in Mut, Haltung und Anstand für uns alle"

21.07.25 - 81 Jahre ist es her: Am 20. Juli 1944 wurde das Attentat auf Adolf Hitler verübt. Es scheiterte: Hitler überlebte, die Männer um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, welche den Anschlag geplant hatten, hingerichtet. Am Sonntagnachmittag wurde in Rasdorf-Grüsselbach (Landkreis Fulda) eine Gedenkfeier der Kyffhäuser-Kameradschaft Grüsselbach abgehalten.

Als Veranstaltungsort wurde der Waldfriedhof in Grüsselbach gewählt, denn dort ...

Die Gedenkrede hielt Michael Brand, Mitglied des deutschen Bundestages (CDU) ...

Alfred Gollbach, Vorsitzender der Kameradschaft, begrüßte die Gäste. ...

"Der 20. Juli 1944: Eine Lektion in Mut, Haltung und Anstand für uns alle" - war das Thema der Gedenkfeier, dessen Rede Michael Brand, Mitglied des deutschen Bundestages (CDU) hielt. Als Veranstaltungsort wurde der Waldfriedhof in Grüsselbach gewählt, denn dort steht ein Gedenkstein, der an General a. D. Alexander von Falkenhausen (1878 – 1966) erinnert, der den Widerstand gegen Hitler maßgeblich gefördert hat. Alfred Gollbach, Vorsitzender der Kameradschaft, begrüßte die Gäste.

"Wir gedenken heute nicht nur General a. D. Alexander von Falkenhausen, der den Widerstand gegen Hitler maßgeblich gefördert hat. Wir ehren alle, die mit Mut, Haltung und Anstand ihrem Gewissen gefolgt sind und damit Ehre für unsere Nation und unser Land eingelegt haben." Mit diesen Worten wandte sich Brand zu Beginn seiner Rede an die versammelten Gäste. "Mut, Haltung und Anstand sind in keiner Weise alte Tugenden in dem Sinne, dass sie veraltet wären, ganz im Gegenteil. Mut, Haltung und Anstand haben, gerade in unserer unsicherer, auch gefährlicher werdenden Zeit, eine hochaktuelle Bedeutung", ergänzte er.

Vorbilder - damals wie heute

Brand ging auf die Helden des Widerstands ein, nannte sie Vorbilder für die heutige Zeit. Er nahm auch Bezug auf das aktuelle politische Geschehen und berichtete unter anderem über seine Arbeit im Deutschen Bundestag und einer Reise mit einer Zusammenkunft, die ihm zum Nachdenken bewogen hatte. Nicht nur Falkenhausen wurde als Held in seiner Rede erwähnt, sondern auch Raymund Biedenbach, der als christlicher Widerstandskämpfer von den Nazis hingerichtet wurde. "Menschlich, christlich, mit Kompass und Haltung - und auch politisch beeindruckt der enorme Mut und die großartige Haltung dieses Mannes aus unserer eigenen heimatlichen Region. Auch er hat seinen gerechten Platz in der Reihe der Vorbilder für damals, heute und in der Zukunft."

Brand beendete seine Rede mit den Worten: "Erweisen wir damit den Helden des 20. Juli, und all den anderen großartigen Vorbildern in unserer Geschichte die Ehre, die ihnen gebührt. Und tun wir das, indem wir nicht nachlassen, nicht wegschauen, und nie aufgeben. Damit tun wir ein Werk des Friedens, aber auch ein Werk für die Zukunft unserer Kinder, unseres Landes und unseres Kontinents."

Die Gedenkfeier endete mit der Abgabe von Salutschüssen durch die Kameraden der Kyffhäuser-Kameradschaft Kaltennordheim. Anschließend ging es zum Kinderspielplatz weiter, wo es Zeit und Raum für Gespräche und Gedankenaustausch gab. (kg) +++

"Ich habe Falkenhausen selbst gekannt, auch seine Frau und seine Sekretärin. Als sie gestorben ...


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