
Nach zehn Tagen Rummel: Das Schützenfest ist zu Ende. Was lief gut und was nicht? - Foto: O|N Martin Engel
FULDA
Fazit nach zehn Tagen
Sicher, friedlich, beliebt: So lief unser traditionelles Schützenfest
06.08.25 - Trotz durchwachsenem Wetter wurde gefeiert, geschunkelt und gelacht, als gäbe es kein Morgen. Am Sonntag ging das traditionsreiche Schützenfest nach zehn Tagen zu Ende - Zeit für einen Rückblick: Wie viele Besucher kamen? Was sagen die Organisatoren? Und hat das Sicherheitskonzept dem Ansturm standgehalten? OSTHESSEN|NEWS hat die Bilanz für Sie gezogen.
Ein Fazit durch die Veranstalter wurde bereits am Sonntag, dem letzten Festtag, gezogen (wir berichteten). Organisator Heiner Distel lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und das Engagement der Einsatzkräfte. Trotz Wetter sei das Fest mit rund 100.000 Gästen erfolgreich gewesen. Sein Wunsch für das nächste Jahr? "Ein bisschen weniger Regen."

Die Polizei zieht eine positive Bilanz: "Das Schützenfest verlief soweit ruhig". ...
Polizei zieht positive Bilanz
Mit der Besucherzahl habe man trotz des schlechten Wetters dennoch eine vergleichbare Besucherzahl wie im letzten Jahr erreichen können. Der Organisator stellt heraus: "Das Wichtigste ist: Wir hatten ein unfallfreies und friedliches Fest." Auch die Polizei schließt sich diesem Feedback an. "Wir als Polizei ziehen eine positive Bilanz. Ausgenommen der gefährlichen Körperverletzung von Samstag, den 26. Juli, kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen besonderen Vorkommnissen", erklärt Julissa Sauermann, die Pressesprecherin der Polizei Osthessen. Weiterhin kam es in den zehn Tagen zu einer Fundunterschlagung, zum Diebstahl einer Geldbörse und zu einem Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz. Die Polizeikräfte waren durchweg auf der Ochsenwiese vertreten. Generalunternehmer Heiner Distel betont: "Unser Sicherheitskonzept hat funktioniert. Das zeigt, dass die Polizei im Falle der gefährlichen Körperverletzung innerhalb von Sekunden da war und auch der Rettungswagen schnell kam."

Am letzten Tag zeigt sich Organisator Heiner Distel beim Frühschoppen zufrieden. ...Foto: O|N / Martin Engel

Rund 90 Helfer waren vom DRK Fulda im Einsatz auf der Ochsenwiese.

Voller Platz - aber wenig Arbeit für die Einsatzkräfte. Foto: O|N / Rene Kunze
"Wir sind zufrieden" - DRK lobt Ablauf des Schützenfests
Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Fulda war während der gesamten zehn Festtage mit starker Präsenz vor Ort. Mehr als 90 Helfer waren im Einsatz, um für die Sicherheit und medizinische Versorgung der Besucher zu sorgen. "Insgesamt war es ein ruhiges Schützenfest - wie auch in den vergangenen Jahren", heißt es seitens des DRK.

Die Einsatzkräfte des DRK ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. Foto: O|N / Rene Kunze
Die Unfallhilfs-, Melde- und Betreuungsstelle, die direkt auf dem Gelände betrieben wurde, wurde regelmäßig aufgesucht. Dort konnten kleinere Verletzungen versorgt, Hilfe geleistet und Auskünfte erteilt werden. Auch auf dem gesamten Veranstaltungsgelände waren die Kräfte präsent und haben direkt vor Ort Patienten versorgt. Das DRK bedankt sich ausdrücklich beim Veranstalter, der Polizei und dem Sicherheitsdienst für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Bilanz fällt klar positiv aus: "Wir sind zufrieden!"
Hohes Interesse bei O|N-Lesern
Zwölf Artikel und acht Bildergalerien mit insgesamt 806 Fotos und knapp 248.000 Klicks -
O|N hat das Schützen- und Volksfest als offizieller Medienpartner sowohl vorab als auch während der zehn Tage mit zahlreichen Berichten, Fotogalerien und einem Video begleitet.

Am 25. Juli startete das Fest mit dem traditionellen Fassbieranstich im Ochsenzelt. ...Foto: O|N / Martin Engel

Einsatz- und Hilfskräfte waren stets vor Ort. Foto: O|N / Rene Kunze

Jetzt heißt es: Bis zum nächsten Jahr! Foto: O|N / Marvin Myketin
Und mit rund einer viertel Millionen Klicks lässt sich sagen: Das Schützenfest fand auch digital Anklang. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!
(ems) +++ 
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