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Die "Tour der Hoffnung" ist eine jährliche Spendenradtour zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland. - Fotos: Tour der Hoffnung Team Fulda

REGION 124.000 Euro aus Fulda und Schlitz

Kampf gegen Krebs: Radler der "Tour der Hoffnung" sammeln 1.273.000 Euro

19.08.25 - Radeln für den guten Zweck: Die "Tour der Hoffnung" ist eine jährliche Spendenradtour zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland. Die sogenannten Hoffnungsradler fahren in jedem Jahr in verschiedenen Regionen Deutschlands und sammeln Spenden für den guten Zweck. Sie wurde 1983 in Gießen von Prof. Lampert ins Leben gerufen und findet seither jedes Jahr im Sommer statt.

Das "Tour der Hoffnung"-Team mit Radrennfahrer Simon Geschke. Fotos:

Das "Tour der Hoffnung"-Team mit Hessenschau-Moderator Andreas Hieke.

Die "Tour der Hoffnung" hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Charity-Events in Deutschland entwickelt und zeigt, wie durch sportliche Leistungen und gemeinschaftliches Handeln viel Gutes bewirkt werden kann. 2022 und 2013 war die Tour der Hoffnung zu Gast in Fulda. Die gesammelten Spenden werden an verschiedene Einrichtungen und Projekte, wie Kinderkliniken, Hospize und Forschungseinrichtungen, weitergeleitet, die sich um die Betreuung und Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher kümmern.

Zum 42. Mal traten vom 7. bis 9. August 2025 rund 160 engagierte und hoch motivierte Radlerinnen und Radler in die Pedale, um auf 240 Kilometern Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. In der Tourfamilie haben alle ihren Platz, egal ob Ärztin, Handwerker, Managerin, Politiker oder Sportlerin. Am 7. August startete die Tour wie immer rund um Gießen. Viele bekannte Gönner luden zu einem Stopp mit Spendenübergaben ein, ehe das Radlerfeld zu einem emotionalen Abschluss an der Kinderklinik Gießen eintraf. Dort, wo alles mit der Idee von Prof. Fritz Lampert vor 42 Jahren begann.

Das "Tour der Hoffnung"-Team mit Henry Maske.

Das "Tour der Hoffnung"-Team mit Fußballspieler Sebastian Rhode.

Verschiedene Prominente unterstützen die gute Sache

Am 8. August führte die Spendenradtour von Frankfurt über Eschborn, Oberursel, Bad Homburg, Friedberg, Langgöns bis nach Butzbach, bevor es am letzten Radlertag von Weiterstadt über Darmstadt, Bensheim, Bürstadt und Lampertheim bis nach Oggersheim ging.

Im diesjährigen Fahrerfeld unterstützten Prominente wie Simon Geschke (Radrennfahrer), Sebastian Rhode (Fußballspieler SGE), Stefan Leyhe (Skispringer), Johann von Bülow (Schauspieler), Andreas Hieke (Moderator Hessenschau), Jan Degenkolb (Radrennfahrer), Felix Magath (Fußballtrainer), Jupp Kappelmann (Fußballspieler), Klaus Steinbach (Schwimmer und Präsidiumsmitglied NOC) und viele andere die gute Sache.

Spendenübergabe des Abiturjahrgangs 2025 der Windfriedschule.

Stepahn Wagner. Katrin Steuer und Gabriel Wagner von "Tour der Hoffnung". ...

Das "Tour der Hoffnung"-Team mit Schauspieler Johann von Bülow.

Alle Spenden kommen den kranken Kindern zugute

Die Veranstaltung zu Gunsten krebs- und leukämiekranker Kinder wird in unserer Region seit vielen Jahren durch die Kinderkrebshilfe Schlitz und ein "Kümmerer"-Team aus Fulda unterstützt. Der Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Schlitz Dieter Hämmelmann moderierte in diesem Jahr erstmals an allen Stopps die erfolgreiche Veranstaltung. Team Fulda erstrampelte sich jeden der 240 Kilometer. Gemeinsam konnten in diesem Jahr 124.000 Euro für den guten Zweck übergeben werden.

Die Kinderkrebshilfe Schlitz sammelt traditionell an ihrem Stand am Weihnachtsmarkt unter der großen Kerze und hat übers Jahr viele Einzelaktionen. Team Fulda durfte Spenden von Spotlight Musicals, Jolly Dent, Lions Club Fulda, Abijahrgang 2025 der Winfriedschule, Stiftung Care, Wagner GmbH, Zahntechnik Möser, EleWa Cards for Charity, Zahnarztpraxis Dr. Goebels & Dr. Rützel, Yoga & Pilatesstudio "Blaue Stunde", Naturfloristik "Unverblümt" und dem Stammtisch DD übergeben.

Das "Tour der Hoffnung"-Team mit Fußballtrainer Felix Magath.

Stephan Wagner, Jan Degenkolb, Simon Geschke und Gabriele Wagner.

Katrin Steuer Foto: Instagram hessenschau/hr/Marc Klug

Alle Spenden kommen bis auf den letzten Cent den kranken Kindern zugute, während die Organisationskosten von Sponsoren getragen werden. Diese klare Trennung ist den Organisatoren sehr wichtig und hat bundesweit enorm viel Anklang gefunden. (mis/pm) +++


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