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13.02.10 - TISCHTENNIS 2

"Großes Kino" im ETTU-Cup: Angers - TTC RS Fulda-Maberzell 2:3

Großes Kino, was der TTC RS Fulda-Maberzell am gestrigen Freitagabend im französischen Angers ganz im Stil eines DTTL-Spitzenreiters - spielerisch und in Bezug auf das Selbstvertrauen - aufführte. Mit "great performance" würde es der Angelsachse treffend beschreiben. Zunächst der erste Streich des Wang Xi: Hatte der drahtige Defensiv-Chinese im Hinspiel noch fünf Sätze benötigt, um den Hanauer Thomas Keinath zu schlagen, machte er es diemal beim 11:6, 11:8, 11:9 ein ganzes Stück flotter. 1:0 für Fulda, das Halbfinale war nach nicht einmal einer halben Stunde "eingetütet". Man hätte sich nun hängen lassen können und Dienst nach Vorschrift absolvieren - so denkt man aber nicht bei den erfolgsgewohnten Maberzellern. Dennoch lag man eine Weile später mit 1:2 zurück: Abwehrcrack Panagiotis Gionis hatte Jan-Ove Waldner in einem sehenswerten Fünfsatz-Match knapp niedergerungen und Torben Wosik den für den grippekranken Robert Svensson ins Team gerückten Spielertrainer Qingyu Meng 3:0 geschlagen.

Doch dann drehten die Osthessen nochmals richtig auf: Ein ganz starker Waldner besiegte Tommy Keinath mit 15:13, 11:9 und 11:4. Wang Xi ließ sich nicht lumpen und zeigte erneut, wie bereits letzte Saison bei seinem sehenswerten und siegreichen ECL-Match gegen Joo Se Hyuk, dass er auch in Duellen mit anderen Defensivstrategen sehr gut aussieht. Mit seiner vorzüglichen Vorhand kann der Asiate extrem gefährliche Topspins gegen Schnittabwehr ziehen. Gegen den gewiss nicht schwachen Gionis hatte Wang stets Oberwasser und siegte klar mit 11:4, 11:8 und 11:5. Fulda-Maberzell spielte sich für das DTTL-Topspiel am Sonntag in Hagen gegen Düsseldorf warm und betrieb europaweit Werbung in eigener Sache.

Fuldas Vorsitzender Stefan Frauenholz: "Wir haben es gepackt. Wang Xi haben wir diesmal an zwei gestellt, um Ruhe zu haben und der Mannschaft gleich im ersten Match den Druck zu nehmen. Waldners Auftritt gegen Keinath war sehenswert. Die 1.500 Zuschauer haben Waldi zugejubelt. Gerade im dritten Satz hat er jeden Ball getroffen. Man hat den Eindruck, Wang Xi kann derzeit kein Spiel verlieren. Da bin ich gespannt, was am Sonntag im Ligaspiel gegen Düsseldorf in Hagen möglich ist." +++

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