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Im letzten Jahr wurden rund 1,3 Millionen Einsätze im Rettungsdienst durchgeführt. - Symbolfoto: O|N/ Henrik Schmitt

WIESBADEN "Sie haben eine enorme Bedeutung"

Gesundheitsministerin Diana Stolz würdigt Rettungsdienst und Feuerwehr

17.09.25 - Herausforderungen, Reformen und zahlreiche Hindernisse: das Rettungswesen ist in einem stetigen Wandel - Fokus: Verbesserung sowie Anpassung. In einem Austauschgespräch mit dem Landesfeuerwehrverband betonte Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU): "Der Rettungsdienst wie auch die Feuerwehr haben eine enorme Bedeutung für unsere Bürger. Die Menschen verlassen sich auf die Einsatzkräfte und vielfach liegt ihr Leben in deren Händen."

Gesundheitsministerin Diana Stolz im Austausch mit LFV Präsident Norbert Fischer, ...Foto: HMFG.

Weiter bekräftigte sie: "Wir befinden uns mitten in zahlreichen Reformen des Gesundheitswesens, allen voran einer weitreichenden Krankenhausreform, aber auch einer Notfallreform. Dabei legen wir den Fokus auf eine enge Abstimmung zwischen Krankenhäusern, ambulantem Sektor, bodengebundenem Rettungsdienst und Luftrettung. Auch die enge Abstimmung mit den Feuerwehren, besonders mit Blick auf die Leitstellen und ihren Auftrag zur Gefahrenabwehr, ist hierbei ein sehr wichtiger Bestandteil."

1,3 Millionen Einsätze im Rettungsdienst

Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU): "Der Rettungsdienst wie auch die ...Archivfoto: O|N/ Hendrik Urbin

Das Rettungssystem in Hessen umfasst derzeit 26 Rettungsdienstbereiche mit insgesamt rund 300 Rettungswachen, 25 Zentrale Leitstellen mit drei verschiedenen Einsatzleitsystemen, 24 Ärztliche Leitungen Rettungsdienst (ÄLRD) und vier Luftrettungszentren in Kassel, Fulda, Gießen und Frankfurt. Die Zentralen Leitstellen sind dabei neben dem Rettungsdienst in der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr tätig. Durch die integrierte Funktion müssen die Belange diverser Seiten bei den Reformen mitgedacht werden. Im vergangenen Jahr wurden rund 1,3 Millionen Einsätze (Notfallrettung und Krankentransport) im Rettungsdienst durchgeführt.

Notfallversorgung und Arbeitsbedingungen für Einsatzkräfte weiter verbessern

Symbolotos (2): O|N/ Henrik Schmitt

"Mir ist wichtig, dass die Rettungskräfte neben dem Respekt vor ihrem täglichen Einsatz auch erkennen: Hessen handelt in ihrem Sinne. Wir brauchen nicht nur mehr Ausbildung, sondern zuvorderst auch nachhaltige Strukturen, die dafür sorgen, vor allem die Notfallversorgung, aber auch die Arbeitsbedingungen für unsere Einsatzkräfte, weiter zu verbessern", erklärte Stolz. Für die Zukunft müsse es daher mehr klare Regelungen geben, damit zum Beispiel Personal und Gerät flexibel aller Ortens eingesetzt werden könnten – gerade im Hinblick auf die notwendige Resilienz der rettungsdienstlichen Strukturen.

Qualitätssteigerung des hessischen Rettungsdienstes

"Ziel der Reform ist eine Qualitätssteigerung des hessischen Rettungsdienstes." ...

Die aktuelle Novellierung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes (HRDG) ist von großer Bedeutung. "Ziel der Reform ist eine Qualitätssteigerung des hessischen Rettungsdienstes. Hierbei spielen auch die Digitalisierung und die datenbasierte Optimierung eine wichtige Rolle, ebenso wie die Anbindung und Vernetzung von beispielsweise App-basierten Ersthelfer-Systemen. Diesen Weg können und werden wir gemeinsam in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Beteiligten gehen. Ich danke dem Landesfeuerwehrverband für den konstruktiven Austausch und die Zusage zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit in diesem wichtigen Prozess", so die Ministerin.

"Wer Leitstellen stärkt, stärkt die gesamte Notfallversorgung"

Symbolfoto: O|N/ Carina Jirsch

Symbolfoto: O|N

"Die Integrierten Leitstellen sind das Herzstück der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr. Hierfür erfüllen sie Aufgaben als Koordinationsstellen bei Brand- und Umweltlagen, Massenanfall von Verletzten, der technischen Hilfe und im Katastrophenschutz, sowie zukünftig im Zivilschutz. Ihre Leistungsfähigkeit entscheidet darüber, ob Hilfe rechtzeitig ankommt und Leben gerettet werden können", merkte LFV-Präsident Norbert Fischer an.

Weiter: "Deshalb müssen die Bedarfe des Brand- und Katastrophenschutzes bei allen politischen und strukturellen Weichenstellungen mitgedacht werden. Wer Leitstellen stärkt, stärkt die gesamte Notfallversorgung und damit die Sicherheit der Menschen in Hessen." (js/pm)+++


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