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DRK-Profis beschulten 80 Schüler der GHS zur Wiederbelebung - Fotos: goa

ALSFELD An der Gerhart-Hauptmann-Schule

Tolle Aktion für 80 Schüler: "Wiederbelebung soll Schule machen"

23.09.25 - An jedem zweiten Tag muss im Vogelsbergkreis ein Mensch wiederbelebt werden – Grund genug für die Alsfelder Gerhard-Hauptmann-Schule (GHS), mit dem DRK Alsfeld eine gezielte Aktion für zwei Jahrgangstufen durchzuführen: Wiederbelebung üben und dadurch Menschenleben retten, unterteilt in theoretische Grundlagen im Klassenzimmer und dann als Highlight mit ganz praktischen Übungen in der Turnhalle an 20 Dummies.

Schulleiter Angelo Müller überzeugte sich mit Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule und dem DRK-Kreisverbands-Geschäftsführer Thorsten Ellrich vom quirligen Treiben in der Turnhalle. Paule konnte sich gleich doppelt und dreifach freuen: als Alsfelder Bürgermeister sowie als DRK-Kreisvorsitzender über die so konstruktiv kooperierenden Partner GHS und DRK Alsfeld und über das rege Interesse von 80 Schülern, für die das Thema "Wiederbelebung" durch die Vermittlung richtiger Retter greifbar wurde.

Schulleiter Angelo Müller mit den DRK-Verantwortlichen Thorsten Ellrich und Andreas ...

Bürgermeister Stephan Paule

"Wir haben seit mehreren Jahren eine Kooperation mit dem DRK Alsfeld", so Müller. Lehrerin Vanessa Stock, die auch im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts einen Erste-Hilfe-Kurs anbietet, bewarb sich bei der Björn-Steiger-Stiftung, und ihre GHS erhielt den Zuschlag für die vier 5. und 6. Klassen. "Dass wir diese tolle Idee gerne im Rahmen unserer langjährigen Kooperation unterstützen, war für uns gar keine Frage", so Andreas Fischer, der Ausbildungsleiter vom DRK Alsfeld. Mehrere seiner Mitarbeiter, die zunächst in den Klassenzimmern die Grundlagen der Rettung vermittelt hatten, schauten den Schülern dann bei der Umsetzung des Gelernten über die Schulter und gaben weitere Tipps. 80 Schülerinnen und Schüler führten bei der "Rettungs-Praxis" in der GHS-Turnhalle in Teams und einzeln an den 20 zur Verfügung stehenden Dummies, "Phantome" genannt, Herzdruckmassagen durch, untermalt mit lauter Musik als Taktgeber.

Zehn Minuten können mitunter länger sein, als erwartet. "Ganz schön anstrengend", hörte man mit zunehmender Dauer immer mal – um so wichtiger, dass man im Team aufeinander achtet und sich möglichst gut ergänzt. Diese wichtige Erkenntnis nahmen die Schüler nach den beiden Blöcken bei sichtlich höchster Motivation und viel Spaß mit in den Rest des Tages und vielleicht ihres Lebens. Schulleiter Müller sorgte am Ende in Verbindung mit Andreas Fischer für eine gelungene Überraschung als kleines, süßes Dankeschön für die eifrige Mitwirkung: jeder "Retter" erhielt ein vom DRK Alsfeld gesponsortes Eis. So sollte Wiederbelebung noch viel öfter Schule machen! (goa) +++


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