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Hofbieber verliert zu Hause mit 1:2. - Fotos: Jonas Wenzel (Yowe)

HOFBIEBER Verbandsliga Nord

Kellerduell gegen FSV Dörnberg: SVH-Notelf bleibt glücklos

29.09.25 - Bitter, bitter, bitter: Die Notelf des SV Hofbieber machte im Kellerduell gegen den FSV Dörnberg ein richtig gutes Heimspiel – und kassierte eine maximal ärgerliche 1:2 (0:0)-Niederlage.

Personell geht beim SV Hofbieber seit Wochen nichts mehr und es wird von Spiel zu Spiel schlimmer: Diesmal musste Innenverteidiger Jonas Budenz mit einem dicken Knöchel in der Kabine bleiben und wurde von Alexander Scholz ersetzt, der im Sommer seine Karriere schon beendet hatte. SVH-Trainer Sebastian Vollmar musste spätestens jetzt so viel umbauen, sodass eine vernünftige Spielstatik mit zahlreichen Spielern auf für sie fremde Positionen gar nicht mehr möglich war.

Doch das machte Hofbieber mit wahnsinnig viel Wille und einfachem Fußball wett. Insbesondere die Geschwindigkeit von Mittelstürmer Fabio Ruppert im 4-1-4-1-System wollte Hofbieber immer wieder ins Spiel bringen. Das goldrichtige Modell, allerdings vergab Hofbieber im Umschaltspiel durch den nimmermüden Ruppert, Kapitän Kevin Krieger und Co. zu viele klare Gelegenheiten. Die vielleicht größte hatte Ruppert am Fuß, als ihm – exzellent von Benjamin Ochs auf die Reise geschickt – der Ball vor FSV-Keeper Dominik Hernandez etwas zu weit versprang. Das 1:0 für Hofbieber war spätestens jetzt überfällig, doch im Gegenzug schlugen die Habichtswälder eiskalt zu, weil Diart Ejupi eine Flanke von Julian Seute über die Linie drückte (73.). Und es kam noch schlimmer: Ejupi gelang mit einem Gewaltschuss aus mehr als 30 Metern genau in den linken Knick der Doppelpack (82.).

Das Spiel schien gelaufen, doch Hofbieber zeigte, wie eng die Mannschaft zusammensteht: Ruppert belohnte sich doch noch mit dem Anschluss (87.) und bließ somit zur großen Aufholjagd, denn nun lag der Ausgleich – der mindestens verdiente – in der Luft. Aber: er sollte einfach nicht mehr fallen. Auch weil Ruppert mit einem tollen Kracher aus 20 Metern nur den Außenpfosten traf (90.+3) und der Ball nach einer Ecke auf die Latte sprang (90.+5). "Ich kann den Jungs doch gar keinen Vorwurf machen. Sie haben alles reingehauen", sagte Vollmar nach dem Spiel und versuchte seine Spieler schon im obligatorischen Kreis wieder aufzubauen. Ein Problem aber bleibt: Bis zur Winterpause wird es personell kaum merklich besser und die Aufgaben nicht viel leichter werden.

Die Statistik:

SV Hofbieber: Wendt; Günther, J. Budenz (46. Scholz), Hosenfeld, Faber (76. Brehler) – Müller (76. Wagner) – Ochs, Krieger, L. Haas, Y. Bleuel – Ruppert.

FSV Dörnberg: Hernandez; R. Lotzgeselle, Gunkel, Bock, Bley – Hansch, Scheuermann (46. Richter) – Dietz (65. Seute), Ejupi (84. Schnegelsberg), Bätzing (84. Alrafiq)– Yilmaz.

Schiedsrichter: Tom Bartholmai (TSV Altmorschen).
Zuschauer: 280.
Tore: 0:1 Dirat Ejupi (73.), 0:2 Dirat Ejupi (82.), 1:2 Fabio Ruppert (87.). (tg)+++

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


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