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"B. E. R. N." feiert Ausstellungseröffnung - Fotos: Moritz Pappert

FULDA In der Galerie von Dr. Gregor Stasch

"B. E. R. N." feiert Ausstellungseröffnung - Vier Künstler treffen zusammen

25.10.25 - B. E. R. N. - eine Ausstellung unter diesem Titel feierte am Freitag in der Fuldaer Galerie & Kabinett von Dr. Gregor Stasch am Simpliziusbrunnen ihre Vernissage. Hinter dem Namen der Ausstellung stecken die vier Künstler: Peter Henryk Blum, Oliver Estavillo, Jens Rausch und Jörg Nemela. Auch sie waren bei der Ausstellungseröffnung, mit dabei.

"Ich freue mich, dass sechs Jahre nach Eröffnung der Galerie, die Künstler, die ich schon öfter hier ausgestellt habe, nun zusammenfinden. Das ist also ein kleines Jubiläum unserer Bekanntschaft", erklärt Dr. Gregor Stasch gegenüber OSTHESSEN|NEWS. Und er sagt: "Ich finde, die vier unterschiedlichen Leute hängen nett zusammen."

Dr. Gregor Stasch

Über die Künstler:

Peter Henryk Blum wurde am 8. Oktober 1964 in Elbing (Polen) geboren. Nach der Ausreise mit den Eltern nach Deutschland wuchs er in Fulda auf, wo sein Onkel Jürgen Blum als Künstler große Aktivitäten entwickelte. Nach dem Abitur studierte er an der Kunsthochschule Kassel bei Kurt Haug und wurde nach seinem Diplom 1991 Stipendiat der Kunststation Kleinsassen. So blieb Fulda auch für die Zukunft seine "Heimat". Er lebt und arbeitet in seinem Atelier in fränkischen Motten, aber nur wenige Kilometer von Fulda entfernt.

Oliver Estavillo wurde als Sohn eines US-Amerikaners und einer deutschen Mutter 1964 in Fulda geboren. 1986 zog er nach München, wo er länger als 30 Jahre; dort formte sich sein Stil und dort entstand der Großteil seiner Bilder. 2017 kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Seine Jugend war von äußerer Not bestimmt, doch trotz dieser Widrigkeiten hat er schon als Junge ohne Anleitung und Vorbild, aber mit außergewöhnlicher Phantasie und Begabung gezeichnet und gemalt. Auch seinen künstlerischen Weg hat er allein gefunden, ohne jegliche Förderung, ohne Lehrer oder unmittelbares Vorbild, ist er seinen Weg allein gegangen und blieb sich bis heute treu.

Jens Rausch wurde 1976 in Fulda geboren, wofür lediglich der Standort der Geburtsklinik, die seine Mutter aufsuchte, die belanglose Ursache als verantwortlich gilt, denn er stammt aus dem benachbarten Schlitz. Erst 1993 kam er nach Fulda, um hier zunächst an der Fachoberschule für Gestaltung und anschließend bis 2000 Sozialpädagogik an der hiesigen Hochschule zu studieren. Rausch, der 1996 seine erste Ausstellung zusammen mit Michael Wahl im Rathaus in Schlitz feiern durfte, widmete sich aber zunächst helfend der "Kunst von Anderen" und tat dies mit großer Begeisterung ein Jahrzehnt lang hauptberuflich, ohne wirklich seine Berufung zur Kunst aufzugeben. In Hamburg verbrachte er die längsten Jahre seiner künstlerischen Laufbahn, bevor er vor wenigen Jahren nach Schlitz zurückgefunden hatte, wo er auch heute noch lebt und arbeitet.

Jörg Nemela kam am 29. Oktober 1975 in Fulda zur Welt und wuchs in Schlüchtern in wohlbehüteten Verhältnissen auf; und doch hat sich seine künstlerische Laufbahn in langsamen und vorsichtigen Schritten entwickelt. Mit 25 Jahren schloss er seine erste Ausbildung zum Goldschmied ab und übte anschließend diesen Beruf erfolgreich aus. Ein Studium an der Pforzheimer Hochschule für Gestaltung begann er 2006 und nach einem Jahr wechselte er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste nach Karlsruhe. Er begann hier das Studium der Malerei in der Klasse von Prof. Erwin Gross. Nach einer Auszeichnung mit dem Akademiepreis, die er 2012 erhalten hatte, wurde er 2012/13 Meisterschüler bei Prof. Erwin Gross und beendete nun mit Erfolg seine Ausbildung. Noch während des Studiums nahm er an zahlreichen Ausstellungen seiner Kunstakademie teil, von denen wohl die bedeutendste die Diplom -ausstellung "Full Frontal Obscurity" gewesen sein dürfte. Nach dem Studienabschluss begann dann die Arbeit in seinen Ateliers in Schlüchtern und Berlin, aber auch zahlreiche längere Studienreisen, die einem künstlerischen und interkulturellen Austausch dienten und die ihn meist in die Kulturzentren des Fernen Ostens führten. In der nächsten Zukunft plant der Künstler sein Atelier nach Fulda zu verlegen.

Die Ausstellung geht noch bis 12. Dezember. Öffnungszeiten in der Galerie Am Simpliziusbrunnen 17 in Fulda sind von Mittwoch bis Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr und 17 Uhr bis 18 Uhr. (mp/pm) +++


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