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21.02.10 - Bad Hersfeld

Verbesserung für die Judo-Abteilung des TVH: "Dojo" energetisch saniert

Die Abteilungen Judo und Ju Jutsu des TV Hersfeld 1848 können jetzt in einem energetisch sanierten Dojo trainieren. Nach dem neuen Schwingboden und der neuen Matte stand in den letzten zwei Wochen die energetische Erneuerung des Dojo in der Jahnhalle an.

Die inzwischen in die Jahre gekommenen Fenster wurden gegen moderne Dreifachglasfenster ausgetauscht. Um trotzdem noch jederzeit für frische Luft zu sorgen, wurden zwei Lüfter eingebaut, die den Luftaustausch gewährleisten. Die Heizung im Dojo wurde an einen eigenen Strang gehängt und aufgrund der guten Isolierung konnte ein Heizelement eingespart werden. Zum Schluss kam noch ein frischer Anstrich an die Wand, der den Übungsbereich in neuem Glanz erstrahlen lässt.

Nachdem die Fachfirmen ihre Arbeiten erledigt hatten, sorgten die Mitglieder der Abteilungen dafür, dass die Abdeckung der Tatami (japanische Reisstrohmatte) entfernt wurde, die Lehrtafeln wieder aufgehängt wurden und Dojo sowie Aufenthaltsraum geputzt wurden. (s. nebenstehendes FOTO: TVH-Mitglied Rainer Peters beim Säubern des Dojo).

Astrid Herr und Martin Becker, die Abteilungsleiter Judo und Christian Kunert, der Abteilungsleiter Ju Jutsu freuen sich, dass die Renovierung so gut und zügig durchgeführt wurde. Ab dem morgigen Montag, 22. Februar könne nun wieder im Dojo trainiert werden. Die beiden Abteilungen machten darauf aufmerksam, dass Interessenten jederzeit in das Training einsteigen könnten. Über Trainingszeiten, Kontakt und insgesamt das Sportangebot des Turnvereins Hersfeld kann man sich auf der Internetseite informieren: http://www.turnverein-hersfeld.de/index.htm

DOJO - zur Erklärung:

Dojo bedeutet im Japanischen" Ort zum Studium des Weges". Üblicherweise wird die Halle oder der Übungsbereich, in der die Judo-Matten liegen und in der Judo geübt wird, Dojo genannt. Ursprünglich stammt dieses Wort aus dem Buddhismus und bezeichnete im religiösen Bereich den Platz innerhalb eines Tempels oder Klosters für Meditationen oder spirituelle Rituale. Nach traditionellen japanischen Vorstellungen soll ein Dojo keine Dekorationen, Fotos oder Pokale enthalten - die Schüler sollen vom Erlernen der Kampfkunst nicht abgelenkt werden. Auch die vier Seiten haben besondere Bedeutungen, etwa für den Platz der Lehrer oder die Richtung der üblichen Verbeugungen. +++

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