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Prälat Christof Steinert, der Aufsichtsratsvorsitzende des Diözesanverbandes Fulda (links), und Regionalgeschäftsführer Rainer Broßmann (rechts) bedankten sich bei Ludwig Borowik, dem Vorsitzenden des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis für sein langjähriges Engagement.  - Foto: Bistum Fulda / Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis e.V.

REGION FULDA/MKK Mitgliederversammlung im Main-Kinzig-Kreis

Weichenstellung für die Zukunft: Caritas plant Fusion mit Diözesanverband

08.11.25 - Im Zentrum der Mitgliederversammlung des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis standen neben dem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2024 auch die Pläne zur Fusion mit dem Diözesanverband der Caritas im Bistum Fulda. Nach zwei wirtschaftlich schwierigen Jahren hat sich der Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis 2024 wieder stabilisiert, wie der Vorsitzende Ludwig Borowik feststellte: "Die im Jahr 2023 angestoßenen Konsolidierungsmaßnahmen haben Wirkung gezeigt."

Trotz des erfreulichen Ergebnisses sei 2024 jedoch ein herausforderndes Jahr für den katholischen Wohlfahrtsverband gewesen, wie der neue geschäftsführende Regionalleiter Rainer Broßmann betonte. Vom Wechsel in der Geschäftsführung über die Umsetzung der Konsolidierungsmaßnahmen bis hin zu anspruchsvollen Verhandlungen mit Kostenträgern habe der Verband zahlreiche Aufgaben zu bewältigen gehabt.

Stimmen der Pfarreien sollen weiterhin Gehör finden

Ein weiterer Schwerpunkt war die geplante Verschmelzung des Regionalcaritasverbandes mit dem Diözesanverband der Caritas im Bistum Fulda. Borowik erläuterte, dass der Vorstand sich aktiv in Arbeits- und Steuerungsgruppen einbringe, um die regionalen Strukturen auch über die Verschmelzung hinaus zu stärken. So solle sichergestellt werden, dass die Stimmen aus den Pfarreien weiterhin Gehör finden.

Eine entsprechende Satzung für den neuen Verein sei derzeit in Arbeit. Im ersten Drittel des kommenden Jahres sei eine außerordentliche Mitgliederversammlung geplant, in der über die Verschmelzung abgestimmt wird. "Die Entscheidung liegt bei den Mitgliedern", fasste Borowik zusammen. Als besonderer Gast war der Aufsichtsratsvorsitzende des Diözesanverbandes Fulda, Prälat Christof Steinert, anwesend. Er beleuchtete die Hintergründe und Ziele der geplanten Zusammenführung und stand den Anwesenden für Fragen zur Verfügung.

Steinert hatte zudem eine besondere Überraschung dabei: Er überreichte dem Vorsitzenden Ludwig Borowik das silberne Flammenkreuz der Caritas als Zeichen der Anerkennung für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement. (mis/pm) +++


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