20.11.25 - Zeugensuche nach Beschädigungen an Mercedes
HANAU. Die Kripo aus Hanau ermittelt seit kurzem wegen des Verdachts der versuchten Brandstiftung. Am Montag, in der Zeit zwischen 19 Uhr und 21 Uhr, versuchte ein bislang Unbekannter offenbar einen Mercedes in Brand zu setzen. Der schwarze S 350d war zu dieser Zeit in der Freigerichtstraße (60er-Hausnummern) abgestellt. Mutmaßlich mit einem Feuerzeug oder einem ähnlichen entflammfähigen Gegenstand beschädigte der Unhold die Karosserie des Wagens. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, melden sich bitte unter der Telefonnummer 06181 100-123.
Ältere Dame beklaut: Offenbar Trickdiebtrio unterwegs
LANGENSELBOLD. Am Mittwoch wurde eine betagte Dame offenbar zum Ziel von Trickdieben. Die aus Langenselbold stammende Frau war mit ihrer Begleiterin gerade aus einem Wagen in der Gelnhäuser Straße ausgestiegen, als eine Fußgängerin mit zwei Kindern auf diese zulief. Während sich eines der Sprösslinge der Fahrerin zuwandte und diese hierdurch abgelenkt haben soll, wurde der andere Nachwuchs durch die etwa 1,50 Meter große Frau mit dunklen Haaren gegen die Rentnerin gedrängt. Im anschließenden Durcheinander griff einer der Beteiligten mutmaßlich in die Handtasche der 81-Jährigen und stibitze aus dieser den Geldbeutel. Danach machte sich das Trio in unbekannte Richtung auf und davon. Hinweisgeber melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Hanau (06181 100-123).
Anwohner nahm Geräusche wahr: Einbrecher-Duo flüchtete
ERLENSEE. Seltsame Geräusche nahm ein Anwohner am Mittwochabend, gegen 18.10 Uhr, aus dem Keller eines Einfamilienhauses in der Biggleswade Straße (40er-Hausnummern) wahr. Bei der Nachschau ertappte er zwei Einbrecher, die daraufhin umgehend die Flucht ergriffen. Nach bisherigen Erkenntnissen beschädigten die Unbekannten kurz zuvor die Scheibe eines Oberlichtes im Keller und gelangten so in das Einfamilienhaus. Im Kellerbereich hebelten die Eindringlinge zwei verschlossene Zimmertüren auf, um weiter ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Da sie ertappt wurden, flohen die Unbekannten jedoch ohne Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 150 Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei.
Bargeld während Schwimmbadbesuch geklaut
BAD ORB. Einem Badegast wurde am Mittwoch während seines Aufenthalts in einem Freizeitbad Bargeld aus dessen Jackentasche geklaut. Der 18-Jährige betrat gegen 15 Uhr die Therme in der Horststraße und ließ seine Jacke offenbar unbeobachtet im Umkleidebereich zurück. In den darauffolgenden eineinhalb Stunden wurde ein bislang unbekannter Gauner auf die Jacke des aus Aschaffenburg stammenden Mannes aufmerksam und entnahm aus dieser das Bargeld. Die Polizei aus Bad Orb ermittelt nun und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 06052 9148-0 entgegen.
Falsche Polizisten ergaunerten über 10.000 Euro: Junge Frau mit Pferdeschwanz gesucht
BIEBERGEMÜND. In Biebergemünd ist am Mittwoch eine Seniorin Opfer eines Trickbetrugs geworden. Ein unbekannter Mann hatte sich am Morgen telefonisch als Polizist ausgegeben und von einem angeblichen Raubüberfall berichtet, in dessen Zusammenhang persönliche Daten der Angerufenen aufgetaucht seien. Unter diesem Vorwand brachte er die Frau dazu, bei ihrer Bank über 10.000 Euro abzuheben und das Geld für eine vermeintliche "Sicherstellung" zum Schutz bereitzuhalten.
Am Nachmittag übergab die Seniorin das Geld im Bereich der Sophienstraße im Ortsteil Kassel - dort war der Treffpunkt vereinbart worden - an eine unbekannte Frau. Die Abholerin soll etwa 20 bis 25 Jahre alt gewesen, rund 1,65 bis 1,70 Meter groß und von schlanker Statur gewesen sein. Sie hatte dunkle Augen, dunkelbraune bis schwarze, schulterlange Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren, trug rotem Lippenstift und war bekleidet mit einem dunklen, übers Knie gehenden Mantel sowie einer blauen Jeans.
Die Kriminalpolizei Hanau bittet Zeugen, die Hinweise zur Identität der Abholerin geben können, sich unter 06181 100-123 zu melden. In diesem Zusammenhang warnen die Beamtinnen und Beamten erneut zur Vorsicht und geben zum Schutz vor Betrügern und gibt folgende Hinweise:
- Die Täter versuchen gezielt, durch schockierende Aussagen am Telefon eine Stresssituation bei den Opfern zu erzeugen. Meist wird angegeben, ein Bekannter oder Verwandter habe einen Verkehrsunfall mit einem Todesopfer verursacht. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes
Misstrauen gegenüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertgegenstände bitten!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen. Legen Sie stattdessen einfach auf!
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei.
- Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von solchen Telefonaten aufmerksam machen.
- Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der sicherungstechnischen und verhaltensorientierten Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen unter der Rufnummer 069 8098-2424 oder im Internet unter www.polizei-beratung.de. +++