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- Fotos: Feuerwehr Homberg (Ohm)

GEMÜNDEN (FELDA) Crash auf A49

Ehepaar verunglückt - Beifahrer ohne Sicherheitsgurt schwer verletzt

05.12.25 - Auf der A49 in Fahrtrichtung Süden kam es am Donnerstagabend gegen 18:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Pkw touchierte - im Bereich des Ohmtal-Dreiecks (Vogelsbergkreis) - zunächst die Leitplanke und drehte sich daraufhin. Während die Fahrerin das Fahrzeug selbstständig verlassen konnte, war der Beifahrer im Fahrzeug eingeschlossen.

Zum Unfallhergang: Nach Informationen des Polizeipräsidiums Osthessen, befuhr ein Ehepaar aus Schotten die A49 aus Kassel kommend, um am Ohmtaldreieck weiter auf die A5 in Richtung Süden zu fahren. Die 68-jährige Fahrerin schätzte am Ohmtaldreieck den Fahrbahn- und Kurvenverlauf falsch ein. Um die Geschwindigkeit zu reduzieren, bremste sie den voll beladenden Mercedes C-Klasse ab. Dadurch brach das Heck aus, und die Fahrerin verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dieser schlug frontal in die Mittelleitplanke ein. Von dort wurde er zurückgewiesen und kam entgegengesetzt der Fahrbahn zum Stehen.

Beim Aufprall auf die Schutzplanke wurde der 73-jährige Beifahrer und Ehemann schwerverletzt. Da er seinen Sicherheitsgurt NICHT angelegt hatte, wurde er beim Aufprall nach vorne beschleunigt, und schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Ein unmittelbar nachfolgender Pkw und Sattelzug konnten glücklicherweise ausweichen, und stießen nicht gegen das verunfallte Fahrzeug.

18.800 Euro Gesamtschaden

Die Erstversorgung an der Unfallstelle erfolgte durch einen Notarzt und eine RTW-Besatzung. Ein Kamerad übernahm als innerer Retter die Erstversorgung und sicherte den Beifahrer, bevor dieser gemeinsam mit dem Rettungsdienst mithilfe von hydraulischem Gerät über eine große Seitenöffnung befreit wurde. Anschließend wurde er in das Uniklinikum Gießen eingeliefert. Die Fahrerin blieb bis auf einen gehörigen Schreck unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung war die Spange in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Sechs Felder Schutzplanke müssen erneuert werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 18.800 Euro.

Parallel dazu wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Während der Bergungsmaßnahmen war die Autobahn vollständig gesperrt. Zum Einsatz kamen auch mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, die Autobahnpolizei sowie diverse Spezialfahrzeuge der Feuerwehr. (cb/pm)+++


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