Archiv
Matthias Drexelius und Heiko Wingenfeld bei der Vertragsunterzeichnung. - Fotos: Stadt Fulda

FULDA Fulda treibt Digitalisierung voran

Stadt und ekom21 arbeiten enger zusammen

06.12.25 - Die Stadt Fulda hat ihr Einwohnermeldewesen und andere Verfahren bisher autonom betrieben. Statt diese Systeme weiterhin lokal zu administrieren, werden sie nun in das Rechenzentrum der ekom21 überführt. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Die städtische IT-Abteilung wird entlastet, während Wartung, Betrieb und Updates künftig durch den kommunalen IT-Dienstleister übernommen werden.

Fulda profitiert durch die erhöhte Ausfallsicherheit, verbesserte Skalierbarkeit und gestärkte Cybersicherheit – Vorteile, die auch den rund 71.000 Einwohnerinnen und Einwohnern der Kreisstadt zugutekommen. So wird die digitale Infrastruktur nachhaltig und sicherer gestaltet.

Entlastung bei gleichzeitiger Planungssicherheit stand für die Fulda an vorderer Stelle. Dazu sagt Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU): "Mit einem erfahrenen IT-Dienstleister wie der ekom21 kann sich unsere städtische IT künftig stärker auf zentrale Zukunftsthemen konzentrieren: die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, die Verbesserung der Servicequalität und die Optimierung interner Abläufe".

(v.l.n.r.) Markus Böhm-Högy (Kommunalberater ekom21), ekom21-Geschäftsführer ...

In der Stadtverwaltung entstehen dadurch wertvolle Freiräume für strategische Projekte. Gleichzeitig ermöglicht die Zusammenarbeit, kommunale Angebote noch konsequenter an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten. "Wir freuen uns, Fulda bei ihren Digitalisierungsprojekten unterstützen zu können. Die Auslagerung zentraler Verfahren in unser Rechenzentrum ist ein wichtiger Schritt, um die Verwaltung sicher und belastbar aufzustellen. Wir möchten dabei nicht nur zuverlässige technische Lösungen bereitstellen, sondern gemeinsam mit der Stadt neue digitale Möglichkeiten erschließen", so Matthias Drexelius, Direktor der ekom21 und Sprecher der Geschäftsführung. Drexelius weiter: "Nur durch eine enge Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen Kommune und IT-Dienstleister lassen sich die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich meistern".

Mehr Sicherheit

Dass Kommunen verstärkt ihre Anwendungen in ein Rechenzentrum verlagern, ist kein Zufall. Seit Jahren sieht sich die Informationstechnologie wachsenden Bedrohungen durch Cyberkriminalität ausgesetzt. Hackerangriffe und steigende Sicherheitsanforderungen machen umfassende Schutzmaßnahmen unverzichtbar.

Hinzu kommt der derzeitige Fachkräftemangel: Um den ständig wachsenden Anforderungen an eine komplexe und sichere Informationstechnik nachkommen zu können, benötigt es schon Spezialisten mit hohem Fachwissen - hier stoßen viele Kommunen finanziell und personell an ihre Grenzen. "Bereits seit 2009 verfügt die ekom21 über eine ununterbrochene BSI-Zertifizierung nach ISO 27001. Zusammen mit einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb können wir unseren Kunden verlässliche und sichere Leistungen anbieten", so Matthias Drexelius abschließend.

Die eigentliche Umstellung der Fuldaer Verfahren – darunter Melde- und Passwesen, Wahlen, Behördliches Ermittlungsverfahren, Gewerbe- und Erlaubniswesen, Fischereischeine, Fundbüro, Gebührenkasse und Terminverwaltungen – wurde im Dezember 2025 abgeschlossen. Im Zuge Umstellung werden alle 45 Arbeitsplätze im Bürgerbüro und Standesamt sowie in weiteren Ämtern angebunden. Insgesamt rund 60 Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter – darunter auch Beschäftigte in der Gewerbeabteilung des Rechts- und Ordnungsamts – arbeiten künftig mit den zentralen Anwendungen. Darüber hinaus greifen etwa 500 Anwenderinnen und Anwender über eine browserbasierte Auskunftsfunktion auf die Systeme zu, darunter auch Nutzerinnen und Nutzer aus dem Landkreis.

Partnerschaft

Mit der seit 2024 im City Haus in der Bahnhofstraße ansässigen Niederlassung der ekom21 verfügt die Stadt Fulda zudem über einen leistungsstarken IT-Partner direkt vor Ort. Auf die Auslagerung des Einwohnermeldewesens folgt inzwischen auch eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Online-Services: Alle auf dem Workflowsystem "civento" basierenden OnlineAntragsformulare der Stadt werden nun im Rechenzentrum der ekom21 betrieben. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und ekom21-Direktor Matthias Drexelius unterstreichen, dass diese strategische und operative Partnerschaft einen besonderen Gewinn für beide Organisationen darstellt. (pm/ems) +++


Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön