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Am Samstag fand an der Hochschule Fulda die First Lego League statt. - Fotos: Anna Weißenberger

FULDA First Lego League an Hochschule Fulda

Rabanus Maurus Schule und Marianum triumphieren

07.12.25 - "3, 2, 1: Legooo", hier es am Samstag wieder in der Hochschule Fulda. Zum zehnten Mal trafen sich auf dem Fuldaer Campus 105 Schülerinnen und Schülern aus der Region zur "First Lego League Challenge" und begaben sich im Rahmen des diesjährigen Themas "UNEARTHED" auf die Spuren der Vergangenheit. Gemeinsam als Team entdecken sie verborgene Schätze, rätselhafte Fundstücke und vergessene Geschichten und präsentierten ihre autonomen Roboter, an denen sich über Monate geplant, konstruiert und programmiert haben.

Die First Lego League Challenge ist ein Forschungs- und Roboterwettbewerb für 9- bis 16-jährige Schüler*innen. In Teams planen, konstruieren und programmieren die Teilnehmenden im Vorfeld über mehrere Monate einen autonomen Roboter, forschen über ein selbst gewähltes Thema und erstellen eine Präsentation ihrer Ergebnisse. Am Wettbewerbstag bewertet eine Fachjury die Präsentationender Schüler*innen in den Kategorien Robot-Game, Roboterdesign und Forschung. Neben dem Spaß locken auch zahlreiche Auszeichnungen wie Medaillen, Urkunden und Pokale. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für das Halbfinale in Siegen am 1. März 2026. Das Finale für Deutschland, Österreich und derSchweiz wird am Wochenende vom 18. und 19. April 2026 in Leipzig ausgetragen.

Sandra Blum von der Veranstaltungsleitung der Hochschule.

Mehr als nur Programmieren

In diesem Jahr haben 14 Teams an dem MINT-Wettbewerb teilgenommen, darunter auch das Vorjahressiegerteam "ProGramers" der Winfriedschule. Dass die Lego League noch viel mehr ist als ein Programmier-Wettbewerb, wurde schnell deutlich. Veranstaltungsleiterin Sandra Blum erklärte dazu: "Das Thema in diesem Jahr war Archäologie und die Schüler haben sich über Monate mit der Arbeit von Geologen und ihren Herausforderungen beschäftigt und ihre Forschungsergebnisse dann vorhin hier vorgestellt. Es geht also um so viel mehr als nur um das Programmieren." Nach der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse hatten die Teams dann Zeit, sich mit den Aufgaben auf dem Spielbrett vertraut zu machen, denn dort war Genauigkeit gefragt.

"Auf dem Spielfeld sind 15 verschiedene Aufgaben. Die Teams können dabei selbst entscheiden, welche und wie viele Aufgaben sie machen. Auf die Aufgaben gibt es verschiedene Punkte und die Teams müssen versuchen, in zweieinhalb Minuten so viele Aufgaben wie möglich zu erledigen", verriet uns der Schiedsrichter, "Wer am Ende die meisten Punkte erzielt hat, hat gewonnen. Insgesamt können 545 Punkte erzielt werden."

Spannende Siegerehrung

Dann wurde es spannend, denn die Siegerehrung stand an. Den Pokal für die beste Forschung konnten die Marbots (Marianum) gewinnen. Das beste Roboterdesign ging an DomRobs (Rabanus-Maurus-Schule). Die besten Trainer waren Elias Müller und Jannik Goldbach von den Marbots. In den Kategorien Teamplay, Unterstützung im Team und Fairplay konnten die WigBots (Wigbertschule) triumphieren. Am Ende krönte sich das Team 1337.exe (Rabanus Maurus Schule) als Champion der zehnten First Lego League in Fulda. Gemeinsam mit den Marbots, die in der Gesamtwertung Platz zwei einfahren konnten, geht es am 1. März 2026 zum Halbfinale nach Siegen.

Da bleibt nur noch eins zu sagen: Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Siegen! (Anna Weißenberger) +++


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