Archiv
Am zweiten Adventssonntag hat die Kolpingfamilie Neuhof den Kolpinggedenktag gefeiert. - Foto: Privat

NEUHOF Adolph Kolping im Mittelpunkt

Kolpingfamilie feiert Gedenktag und ehrt langjährige Mitglieder

29.12.25 - Am zweiten Adventssonntag hat die Kolpingfamilie Neuhof den Kolpinggedenktag gefeiert. Dabei erinnerten die Mitglieder an den Gründer Adolph Kolping, der vor 175 Jahren den Grundstein für das heute weltweit aktive Kolpingwerk legte – eine lebendige Gemeinschaft des Glaubens, der Bildung und des sozialen Engagements.

Die Besucher des Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Michael, wo das Kolpingbanner und ein Bild Adolph Kolpings neben dem Adventskranz aufgestellt waren, erfuhren von Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau bei der Nennung der Intentionen, dass in diesem Gottesdienst u.a. sowohl Adolph Kolpings als auch der lebenden und verstorbenen Mitglieder der Neuhofer Kolpingfamilie gedacht werde.

Besinnliche Stimmung

Die Feierstunde, zu der der Vorsitzende Robert Kreß neben den Vereinsmitgliedern besonders Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau begrüßte, fand im Nachmittag im Pfarrzentrum St. Vinzenz statt. Sie hatte am Beginn einen adventlichen Charakter. Entsprechende Lieder – am Akkordeon von Kolpingbruder Konrad Möller begleitet – und zwei Geschichten, die Kolpingschwester Erika Vogel vorlas, vermittelten eine besinnliche Stimmung. Vorsitzender Robert Kreß erinnerte an das Lebenswerk Adolph Kolpings und betonte, dass sich die Mitglieder der Kolpingfamilien ehrenamtlich in zahlreichen Bereichen engagieren. Man könne sie als Lichtspender betrachten, die für Helligkeit sorgen, wo es dunkel ist. Folgen wir Adolph Kolping, so ermunterte er, der Freude am Beten, am Lernen, an Geselligkeit und am Arbeiten vermittelte, so können wir die Herzen der Menschen gewinnen und Mut zur persönlichen Entwicklung und zur aktiven Gestaltung der Gesellschaft und der Kirchen machen.

Sicher waren es solche Ideen, die vor 40, 65 und 70 Jahren sieben junge Männer so interessant fanden, dass sie in die Kolpingfamilie Neuhof eintraten. Und sie haben durchgehalten! – ein Grund, um ihnen heute Dank, Anerkennung, Respekt und Lob auszusprechen, kurz: sie zu ehren. Bevor Pfarrer Dr. Vonderau ihnen die vom Kolpingwerk in Köln übersandten Ehrenurkunden überreichte, ging Kolpingbruder Johannes Urner in einer kurzen Ansprache auf das Wesen und die Bedeutung des Ehrens ein.

"Gott stellt jeden dahin, wo er ihn braucht"

Die sieben geehrten Kolpingbrüder haben mit ihrer Liebe und Treue zu Adolph Kolping viel Gutes tun können und bewiesen, dass jeder von ihnen seinen Beitrag zu den Aktivitäten der Neuhofer Kolpingfamilie geleistet habe, getreu der Zusage Adolph Kolpings: "Gott stellt jeden dahin, wo er ihn braucht". Den beiden "Siebzigjährigen", Robert Kreß und Erich Kulla, gebühre ein besonders "dickes Dankeschön". In ihrer Zeit als "Kolpinger haben sie Vorbildliches und Besonderes geleistet. Neben der Mitarbeit, wo immer möglich, haben sie nicht nur im Vorstand mitgearbeitet, sondern das Amt des Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreters – immer wieder abwechselnd – übernommen und sich jeweils hervorragend ergänzt.

Pfr. Dr. Dagobert Vonderau schloss sich den Dankesworten an und überreichte die Ehrenurkunden an Konrad Möller (40), Willi Danner (65), Reinhold Weißmüller (65), Friedhelm Schweitzer (65), Oskar Burkard (65), Erich Kulla (70) und Robert Kreß (70). Bei anregenden Gesprächen und gestärkt mit leckerem Kuchen sowie gutem Kaffee danke lange noch niemand an den Nachhauseweg. (js/pm)+++


Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön