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28.02.10 - TISCHTENNIS

2:3 SENSATIONSSIEG! Werder Bremen schlägt RhönSprudel FD-Maberzell

Paukenschlag durch den Außenseiter von der Weser: Völlig überraschend setzte sich am Samstagabend der bisherige Tabellenneunte Werder Bremen mit 3:2 bei Ligaprimus Fulda-Maberzell durch, der damit Gefahr läuft, die Tabellenführung am Sonntag an die Düsseldorfer Borussia zu verlieren. Vor 750 Zuschauern punkteten Lars Hielscher, der sensationell Wang Xi schlug, Jens Lundquist sowie das Doppel Hielscher/Takakiwa für die Norddeutschen, denen ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt gelang. Die Einzelsiege von Wang Xi (gegen Jens Lundquist) und Jan-Ove Waldner (gegen Taku Takakiwa) reichten den Gastgebern nicht. mehr. Es zeigte sich am Samstagabend einmal mehr, dass nichts in dieser unbeschreiblich ausgeglichenen Liga unmöglich ist.

So hatte sich Tabellenführer Fulda-Maberzell bereits den Auftakt der DTTL-Partie gegen den Tabellenneunten aus Bremen ganz anders vorgestellt: Vor 750 Zuschauern in der Wilmingtonhalle schlug Lars Hielscher sensationell Wang Xi in fünf Sätzen (5:11, 11:6, 9:11, 12:10, 8:11). Jens Lundquist nutzte Hielschers Steilvorlage und legte in Form eines 3:0 gegen seinen Landsmann Robert Svensson (12:10, 11:9, 11:9) nach zum unerwarteten Pausenstand von 2:0 für den SV Werder. Eine faustdicke Überraschung bahnte sich an.

Allerdings zeigte sich der große Meister Jan-Ove Waldner anschließend stressresistent: Der "alte Schwede" konnte gegen Taku Takakiwa nach vier Sätzen und einem überzeugenden Auftritt verkürzen (5:11, 11:9, 11:4, 11:7). Wang Xi rehabilitierte sich beim 3:1 gegen Jens Lundquist (11:8, 12:10, 5:11, 11:8), so dass das Doppel den Krimi entscheiden musste.

Und auch dieses Doppel zwischen Waldner/Meng und Hielscher/Takakiwa erwies sich als Thriller mit ganz unerwarteten Wendungen und schließlich dem Happyend für die abstiegsgefährdeten Norddeutschen. Die Bremer gewannen den ersten Satz hoch mit 11:2. Doch dann fand das TTC-Duo besser ins Spiel und behauptete sich in den folgenden zwei Durchgängen mit 11:8 und 11:9. Die Werder-Spieler schlugen zurück und verbuchten im 4. Satz ein 11:6 und im Entscheidungsdurchgang schließlich ein 11:5. Nach drei Stunden und zehn Minuten Gesamtspieldauer war die Sensation perfekt.

Die Vorahnung von Fuldas Vizepräsident Claus-Dieter Schad hatte sich bestätigt, der im Vorfeld gewarnt hatte: "Gegen Bremen haben wir uns schon immer recht schwer getan." Werder-Trainer Cristian Tamas hatte den Mund nicht zu voll genommen, als er vor wenigen Tagen verkündete: "Wir fahren nach Fulda um zu gewinnen!" Bremens Chancen auf den Klassenerhalt sind damit signifikant gestiegen, während Fulda am Sonntag die Tabellenführung einbüßt, sofern sich Düsseldorf in Frickenhausen durchsetzt. +++




































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