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v.l.: Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule, Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, Landrat Dr. Jens Mischak - Fotos: Carina Jirsch

ALSFELD "Fühle mich als Freund unter Freunden"

Mut statt Zweifel: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wirbt für CDU-Kurs

02.02.26 - Einen prominenten Gast begrüßte der CDU-Kreisverband Vogelsberg am Sonntag in der Hessenhalle Alsfeld: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Im Mittelpunkt seines Auftritts standen die enge Verbundenheit zwischen Hessen und Thüringen - und der Optimismus, mit dem er auf die anstehenden Wahlen blickt. Voigts Botschaft: Mit starken CDU-Ergebnissen kann das Land seine Herausforderungen meistern.

Zu Gast waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Frederik Bouffier, die Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler, Staatssekretär Michael Ruhl und Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule.

Landrat Dr. Jens Mischak

Landrat Dr. Jens Mischak betonte zu Beginn: "Wir können den heutigen Tag als Auftakt zur heißen Wahlkampfphase begreifen." Und er macht auch die Relevanz der anstehenden Kommunalwahl am 15. März deutlich: "2026 wird ein Jahr, welches voller grundlegender Entscheidungen sein muss. Wir haben uns sehr über das Sondervermögen in Höhe von 27 Millionen Euro für den Vogelsberg gefreut. Aber weiterhin gilt: Zu diesen Investitionen müssen private Investitionen dazukommen. Dafür braucht es einen Rahmen für die Wirtschaft und strukturelle Veränderungen."

Alsfelds Bürgermeister und CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Paule blickte voller Tatendrang auf die anstehende Wahl: "Wir kommen von einem richtig hohen Niveau. Die CDU Vogelsberg ist stabil. Wir sind stärkste politische Kraft. Der Vogelsberg ist zu einem wesentlichen Motor unseres Bundeslandes geworden. Wir sind der Kraftstoff und das Schmiermittel dafür, dass es im Rest Hessens auch läuft. Was wäre Hessen ohne diesen ländlichen Raum."

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt

"Ich fühle mich als Freund unter Freunden"

Nach den beiden Vorrednern lobte Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt die regionale CDU-Führung: "Wenn sie solche Leute an der Spitze haben, muss ihnen nicht bange sein." Der 48-Jährige betonte die starke Verbundenheit der beiden Bundesländer: "Thüringen und Hessen verbindet viel. Wir haben nicht nur das gleiche Wappen und Lebensgefühl. Wir haben die Überzeugung, dass wir stolz sind auf unsere Heimat. Dass wir lieber weniger reden und fleißiger sind und vor allem wissen, wo wir herkommen." Und er machte klar: "Ich fühle mich heute nicht als Gast in einer Region. Ich fühle mich als Freund unter Freunden."

Das Wesentliche für 2026 sei nicht die Sorge, dass Deutschland nicht die Fähigkeit hätte, mit den Herausforderungen umzugehen. "Das, wovor ich am meisten Sorge habe, ist, dass wir den Glauben an die Fähigkeit verloren haben, welche Kraft in diesem Land steckt", konstatierte Voigt. "Ich bin überzeugt, dass unser Heimatland und die Menschen, die dort leben die Fähigkeit und die Kraft haben, jedes Problem anzupacken. Wir als CDU müssen vorneweg gehen und es tun." Und der Ministerpräsident betonte: "Wir sind die Mutmacher."

Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule

CDU-Mandatsträger aus dem Vogelsbergkreis zusammen mit Gastredner Mario Voigt ...

"Dieses Land kann so viel"

Die Kommunalwahlen in Hessen bezeichnete er als "Puzzleteil" für ein erfolgreiches Jahr. Wichtig sei es aber auch, dass jeder in diesem Land seine Chancen nutze. "Derjenige, der arbeitet, muss mehr haben, als derjenige, der nicht arbeitet", so Voigt. "Wenn es uns gelingt, dass die Wirtschaft wieder wächst, wenn die Bürger sagen, dass der Staat funktioniert, dann stimmt auch das Lebensgefühl."

Und abschließend verdeutlichte der Ministerpräsident aus dem Nachbarland: "Wir sind ein soziales Land. Aber es haben sich über die Jahre Dinge angehäuft, die so nicht mehr funktionsfähig sind." Voigt zeigte sich dabei optimistisch: "Es geht in diesem Jahr um Zuversicht und Mut. Dieses Land kann so viel."

Landrat Dr. Jens Mischak und der Bundestagsabgeordnete Frederik Bouffier (rechts) ...

Der Bundestagsabgeordnete Frederik Bouffier ergänzt abschließend: "Die Antwort auf die vielen Fragen, die vor uns stehen, kann nur eine unionsgeführte Regierung geben. Stellt Euch vor: Was wäre, wenn Olaf Scholz noch Kanzler wäre? Stellt Euch vor, Olaf Scholz würde mit Donald Trump diskutieren, wie die Weltpolitik aussieht. Es würde ihm doch niemand zutrauen, dass er im Interesse Deutschlands und der Europäischen Union für uns was rausholt." Und mit Blick auf die Kommunalwahl betont er: "Wir führen Europa wieder an. Wenn wir mit Mut und Zuversicht in die Zukunft starten, werden wir bei der Kommunalwahl erfolgreich sein." (Moritz Pappert) +++


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