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Linsengericht erhält eine Förderung für seinen Nahmobilitäts-Check (von links): Ordnungsamtsleiter Alexander Schrempf, Bürgermeister Albert Ungermann, Kreisbeigeordneter Jannik Marquart und Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter im Main-Kinzig-Kreis. - Foto: privat

LINSENGERICHT Ein hilfreicher Check der örtlichen Nahmobil

Förderbescheid übergeben: Kreisbeigeordneter Marquart dankt Linsengericht

02.02.26 - Die Gemeinde Linsengericht hat sich ihre örtliche Nahmobilität genauer angeschaut und ausgewertet. Mit fachlicher Unterstützung hat sich die Kommune einem sogenannten Nahmobilitäts-Check unterzogen.

"Die Ergebnisse liefern uns wertvolle Hinweise, worauf wir bei unseren Baumaßnahmen im Straßenraum und Wegenetz besonders achten müssen. Die Interessen von Fußgängern und Radfahrern werden dadurch dauerhaft und stärker berücksichtigt", erklärt Bürgermeister Albert Ungermann. Eine weitere positive Seite hat es: Ein solches Konzept wird durch das Land Hessen und den Main-Kinzig-Kreis kräftig gefördert. Den Förderbescheid gab es dieser Tage aus den Händen des Kreisbeigeordneten Jannik Marquart.

Von den rund 31.600 Euro Gesamtkosten verbleiben bei der Gemeinde Linsengericht bloß 6.800 Euro. Für Jannik Marquart, den Verkehrsdezernenten des Main-Kinzig-Kreises, ist das ein guter Grund, einen solchen Check auf jeden Fall in den Städten und Gemeinden durchzuführen. "Bisher haben erst vier Kommunen im Main-Kinzig-Kreis diese Untersuchung vorgenommen. Für alle anderen ist das eine wirklich verschenkte Chance, denn mit einem solchen Nahmobilitäts-Check bringt man die Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessen an einen Tisch und arbeitet mit der Bürgerschaft an der städtebaulichen Zukunft unmittelbar mit", so Marquart.

Die Gemeinde Linsengericht hatte gut ein Jahr lang, bis Mitte 2024, in mehreren Treffen mit Bürgerinnen und Bürgern die Knotenpunkte und neuralgischen Stellen im Straßenverkehr der einzelnen Ortsteile ausgeguckt. Sie überlegten gemeinsam, mit welchen baulichen oder ordnungsbehördlichen Maßnahmen mehr Sicherheit und Wohlgefühl im Straßenverkehr erzeugt werden könnte. Die Ergebnisse sind im offiziellen Nahmobilitätsplan für Linsengericht zu finden. Für die Verwaltung und die politischen Gremien seien diese Erkenntnisse nun leitend, so Ungermann.

Der Nahmobilitäts-Check ist seit 2018 als Planungsinstrument eingeführt und anerkannt und kann über das Land Hessen gefördert werden. So erhielt Linsengericht nun 18.000 Euro über das Land Hessen als Fördersumme. Die Hälfte der verbliebenen Kosten übernimmt der Main-Kinzig-Kreis. "Wir wollen den Radverkehr und die Nahmobilität in unserem Landkreis fördern", sagt Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises. "Von daher unterstützen wir gerne einen solchen Vorstoß, der genau in diese Richtung geht." (pm/hhb) +++


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