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"Ein guter Tag für Bad Orb, für die Einwohner und alle Gäste unserer wunderbaren Kurstadt", lobte Bürgermeister von Bad Orb Tobias Weisbecker, das Ergebnis des Bürgerentscheids. - Symbolfoto: O|N/Andreas Bejm

BAD ORB Bürgerinnen und Bürger haben entschieden

Kein Platz für Windkraft - Kurstadt soll zu 100 Prozent Heilbad bleiben  

20.03.26 - "Ein guter Tag für Bad Orb, für die Einwohner und alle Gäste unserer wunderbaren Kurstadt", lobte Bürgermeister von Bad Orb Tobias Weisbecker, das Ergebnis des Bürgerentscheids. "Ich freue mich außerordentlich darüber, dass 68 Prozent der Wählerinnen und Wähler in unserer Stadt das schützenswert finden, was die DNA unseres Heilbades ist: die Natur. Es ist die klare Absage an Energiekonzerne, die am Horstberg industrielle Windkraftanlagen errichten und die Natur vor Ort schädigen wollen."

In den vergangenen Monaten wurde nicht nur in Bad Orb über das Vorhaben des dänischen Energiekonzerns Ørsted diskutiert, der acht Windräder am Horstberg bauen will. Bundesweit sorgte der Fall für Aufsehen. Große Leitmedien in Deutschland beschäftigen sich mit Bad Orb, aber auch rechtlich wird inzwischen alles geprüft, um den Windpark zu verhindern. Der heutige Bürgerentscheid bildet die gesunde Grundlage für alles, was jetzt kommt.

In den vergangenen Monaten wurde nicht nur in Bad Orb über das Vorhaben des dänischen ...Symbolfoto: pixabay

Weisbecker setzt alles auf Natur und Heilwald

"Ich habe es mehrfach gesagt: Ich werde alles mir Mögliche dafür tun, um diesen Windpark zu verhindern. Nach dem Entscheid haben wir hier einen klaren Auftrag. Vor einigen Tagen bekamen wir wieder das Gütesiegel Heilbad. Und Windräder heilen nicht", so der Bürgermeister. Weisbecker will weiter transparent informieren und lädt alle dazu ein, gemeinsam den Bürgerwillen umzusetzen. "Gemeinsam schaffen wir das. Wir werden für unsere Natur und den Heilwald kämpfen", verspricht er.

Es konnte eine enorme Aufwertung des Standorts realisiert werden, der ohne fremde ...Symbolfoto: O|N/Andreas Bejm

Ohne Unterstützung kein Heilbad

Es ist sehr viel Gutes in den letzten Jahren in Bad Orb geschehen. Es konnte eine enorme Aufwertung des Standorts realisiert werden, der ohne fremde Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Ob Alea Park, Alea Resort, das neue Balnova, Alea Golf und vieles mehr: Tobias Weisbecker ist dankbar. "Ohne unseren Partner und Ehrenbürger Henning Strauss wäre hier vieles nicht möglich gewesen. Und zusammen mit unseren eigenen Investitionen im Kurpark, der Erneuerung der Innenstadt oder der neuen Leopoldquelle, haben wir erreicht, dass sich die Stadt und die Kurgesellschaft über den Status Heilbad freuen kann, den wir nun für weitere 10 Jahre nutzen dürfen," erklärt der Bürgermeister.

Bad Orb soll auch in Zukunft ein leuchtendes Beispiel dafür werden, dass Gemeinschaft vieles bewegen und verändern kann. (mis/pm) +++


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