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Freuen sich über die sanierten Feldwege in Rückers: Andreas Klug und Alexander Gärtner vom Ortsbeirat Rückers, Ortslandwirt Werner Müller, Nicole Müller, Bürgermeister Christopher Gärtner, Johannes Rehpöhler von der Firma DR Wegebau GmbH sowie Sascha Rumpeltes vom Bauamt der Gemeinde Flieden (von rechts nach links). - Foto: Gemeinde Flieden

FLIEDEN Wegelänge von rund 1,3 Kilometern saniert

Testprojekt zur Feldwegesanierung in Rückers erfolgreich abgeschlossen

19.03.26 - Die Gemeinde Flieden hat im Ortsteil Rückers (Kreis Fulda) ein Testprojekt zur Sanierung von Feldwegen erfolgreich umgesetzt. Dabei wurde erstmals ein neues Verfahren angewendet, das sich sowohl optisch als auch funktional bewährt hat. Die sanierten Wege präsentieren sich in einem sehr guten Zustand und sind wieder komfortabel befahrbar.

Ausgangspunkt für die Maßnahme war der stark beschädigte Asphalt auf mehreren landwirtschaftlichen Wegen. Besonders betroffen war der Feldweg "An der Steinkammer", der als Verlängerung der Mühlenstraße in Rückers verläuft. Um eine dauerhafte und zugleich ressourcenschonende Lösung zu finden, entschied sich die Gemeinde für eine alternative Bauweise.

Gerade in Rückers ist die Verbesserung der Feldwege seit vielen Jahren ein wichtiges Thema. Insbesondere von Seiten der Landwirtschaft wurde immer wieder der Wunsch geäußert, die Wege zu sanieren und ihre Befahrbarkeit zu verbessern. Diesem Anliegen ist die Gemeinde nun gerne nachgekommen und hat mit dem Testprojekt einen wichtigen Schritt zur langfristigen Verbesserung der Wegeinfrastruktur vor Ort gemacht.

Bei dem Verfahren wurde der beschädigte Asphalt zunächst aufgebrochen. Anschließend wurde neuer Schotter eingebaut und verdichtet. Zudem wurden die Banketten abgefräst. Der vorhandene Asphalt verbleibt unter der neuen Schotterschicht und kann so weiterhin als Tragschicht genutzt werden. Dadurch wird deutlich weniger neues Material benötigt.

Die neue Sanierungsweise bringt mehrere Vorteile mit sich: Regenwasser kann wieder besser im Boden versickern, da die Fläche nicht mehr vollständig versiegelt ist. Gleichzeitig wird vorhandenes Material weiterverwendet, was den Ressourcenverbrauch reduziert. Zudem entfällt künftig die aufwendige Reparatur von aufplatzendem Asphalt, wodurch der Weg langfristig robust und pflegearm bleibt.

Insgesamt wurde eine Wegelänge von rund 1,3 Kilometern saniert, rund 65.760 Euro investierte die Gemeinde Flieden. Die Arbeiten wurden von der Firma DR Wegebau GmbH aus Verl ausgeführt. "Mit diesem Testprojekt haben wir eine gute Lösung gefunden, um unsere Feldwege langfristig zu verbessern. Das Verfahren schont Ressourcen, ist wirtschaftlich und sorgt gleichzeitig für gut befahrbare Wege für Landwirtschaft und Anlieger", zieht Bürgermeister Christopher Gärtner ein positives Fazit. (ems/pm) +++


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