Teil des Teams der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin und Geschäftsführer Stefan Gröger (links) - Foto: Klinikum Hanau

HANAU Nachwuchs gezielt fördern

Junge Ärzte aufgepasst: Klinikum als Ausbildungsstelle für Kardiologie zertifiziert

31.03.26 - Gut ausgebildeter medizinischer Nachwuchs ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine hochwertige Patientenversorgung – heute und in Zukunft. Am Klinikum Hanau wird die gezielte Aus- und Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte daher seit Jahren konsequent gefördert.

Diese nachhaltige Nachwuchsarbeit ist nun offiziell bestätigt worden: Die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin am Klinikum Hanau wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) als "Ausbildungsstelle für interventionelle Kardiologie" zertifiziert. Damit bestätigt die Fachgesellschaft die hohe Qualität der strukturierten Weiterbildung im Bereich der Herzkathetermedizin.

Förderung von medizinischem Nachwuchs als zentraler Auftrag

Die DGK knüpft die Anerkennung an klar definierte Qualitätskriterien. Dazu gehören unter anderem eine ausreichende Anzahl interventioneller Eingriffe, eine moderne technische Ausstattung sowie strukturierte Weiterbildungs- und Betreuungskonzepte. Unter der Leitung von PD Dr. med. Christof Weinbrenner erfüllt die Kardiologie des Klinikums Hanau diese Voraussetzungen. "Die Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität unserer Weiterbildungsstrukturen. Junge Ärztinnen und Ärzte lernen die interventionelle Kardiologie bei uns strukturiert und unter enger Supervision", betont PD Dr. med. Weinbrenner.

Am Klinikum Hanau werden jährlich rund 1.600 Herzkatheteruntersuchungen und –eingriffe durchgeführt. Mehr als die Hälfte dieser Eingriffe erfolgt interventionell, etwa durch die Implantation von Koronarstents. Zum Leistungsspektrum zählen zudem moderne diagnostische Verfahren sowie spezialisierte Eingriffe bei komplexen Gefäßveränderungen. Auch der Einsatz von Herzunterstützungssystemen bei Hochrisikopatientinnen und -patienten ist etabliert. Die Durchführung dieser hochkomplexen Verfahren erfordert ein interdisziplinäres Team mit spezieller Expertise sowie kontinuierliche Fort- und Weiterbildung auf ärztlicher und pflegerischer Ebene.

Stefan Gröger, Geschäftsführer des Klinikums Hanau, betont: "Die Förderung des medizinischen Nachwuchses ist für uns ein zentraler Auftrag. Mit strukturierten und qualitätsgesicherten Weiterbildungsangeboten stärken wir nicht nur unsere Klinik, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung in Hanau und der Region."

Mit der DGK-Zertifizierung ist das Klinikum Hanau nun offiziell als Ausbildungsstätte für interventionelle Kardiologie anerkannt. Zugleich unterstreicht sie die hohe fachliche Expertise der Klinik und ihr umfassendes Leistungsspektrum in der modernen Herzmedizin – und macht den Standort Hanau für junge Ärztinnen und Ärzte weiterhin attraktiv. (pg/pm)+++


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