Spatenstich - Fotos: Moritz Rös

ROTENBURG/F. Umgestaltung des Fulda-Nordufers ist gestarte

Mehr Grün: Attraktive Aufenthaltsbereiche und Beitrag zur Klimaanpassung

13.05.26 - Mit einem symbolischen Spatenstich ist am Samstag offiziell der Startschuss für die Umgestaltung des nördlichen Fuldaufers im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gefallen. Im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung eröffnete Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Planung die Bauphase des zweiten großen Abschnitts der Fuldaufer-Neugestaltung.

Zu den Gästen zählten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard, Staatssekretärin Ines Fröhlich, die Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt und Karina Fissmann-Renner, Landrat Torsten Warnecke sowie der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Mario Knoch. Bereits im Jahr 2020 war das Berliner Landschaftsarchitekturbüro bbz aus einem Wettbewerbsverfahren als Sieger hervorgegangen. Nachdem zwischen September 2023 und Juni 2025 das südliche Fuldaufer umfassend modernisiert und klimagerecht aufgewertet wurde, folgt nun die Weiterentwicklung der nördlichen Fuldauferseite. Die Bauarbeiten werden von der Firma Räuber umgesetzt und durch die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg mbH (MER) sowie die Stadtverwaltung begleitet.

Einen Ort der Erholung, Begegnung und Freizeit sowie Modernes verbindet

Mit der Umgestaltung entsteht ein moderner und attraktiver Uferbereich mit hoher Aufenthaltsqualität. Geplant sind unter anderem neue Grünflächen, Sitz- und Aufenthaltsbereiche, eine Sitztreppenanlage am Wasser, eine Skateranlage sowie ein neuer Standort für den Imbiss an der alten Fuldabrücke. Gleichzeitig leisten die Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung und zur nachhaltigen Entwicklung der Innenstadt. Bürgermeister Marcus Weber betonte die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung. "Der Fulda-Bereich ist ein zentraler Treffpunkt in unserer Innenstadt. Mit der Umgestaltung schaffen wir einen Ort, der Erholung, Begegnung und Freizeit in besonderer Weise verbindet und gleichzeitig den Anforderungen an eine moderne, klimaangepasste Stadt gerecht wird."

Auch Staatssekretärin Ines Fröhlich hob die Bedeutung des Projekts hervor und verwies auf die positiven Erfahrungen am bereits fertiggestellten Südufer. "Was man auf der anderen Fuldaseite schon sieht zeigt, wie gut es auch auf dieser Seite werden kann." Das Umbauprojekt im Herzen der Stadt verbinde Stadtentwicklung, Aufenthaltsqualität und die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Nach weiteren Grußworten durch weitere Ehrengäste folgten der symbolische Spatenstich sowie die Möglichkeit zur Baustellenbegehung, alles umrahmt von Livemusik und einem kleinen Imbiss. Auch zahlreiche Rotenburgerinnen und Rotenburger verfolgten die Veranstaltung vor Ort und nutzten die Gelegenheit, den Auftakt eines bedeutenden Stadtentwicklungsprojekts persönlich mitzuerleben.

Die Gesamtkosten des zweiten Bauabschnitts belaufen sich auf etwa fünf Millionen Euro. Die Maßnahme wird durch Fördermittel aus den Programmen "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" und "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" unterstützt. Der Eigenanteil der Stadt beträgt rund 1,2 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Projekts ist für Frühjahr 2027 vorgesehen. (mis/Pm) +++


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