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24.03.10 - TISCHTENNIS

TG Hanau verliert unglücklich mit 2:3 gegen den Rekordmeister Düsselsorf

Exakt 1.008 Zuschauer im frisch renovierten und modernisierten ARAG CenterCourt sahen eine interessante Partie, die alles andere als einseitig verlief. Zunächst machte Rekordnationalspieler Jörg Roßkopf dem Deutschen Einzelmeister Christian Süß das Siegen nicht leicht. Am Ende hatte der rotblonde Westfale knapp die Nase vorne (9:11, 11:7, 12:10, 12:10). Im vierten Durchgang reichte "Rossi" eine 9:4-Führung nicht zum Satzgewinn.

Doch die Hessen konnten ausgleichen - durch einen Überraschungscoup von Defensivkünstler Ruwen Filus, der Seiya Kishikawa 3:1 (11:4, 12:10, 7:11, 11:9) bezwang. 1:1 zur Pause - noch war rein gar nichts entschieden. Und dann der Auftritt des baumlangen Steffen Mengel, der die böse Schlappe gegen Timo Boll bei den NDM in Trier bestens weggesteckt hatte und gegen Routinier Trinko Keen vorzüglich spielte und kämpfte. Zwar machte der Niederländer einen 0:2-Satzrückstand wett, Mengel hatte allerdings im Entscheidungsdurchgang das bessere Ende für sich. 11:5, 11:6, 6:11, 8:11 und 11:9 lautete das Resultat aus Sicht des TGH-Spielers.

Nun musste Christian Süß versuchen, den amtierenden Deutschen Meister durch einen Sieg gegen Ruwen Filus im Spiel zu halten. Und es gelang dem Borussia-Leader, der - wie schon oft - lediglich in einem Satz den Kürzeren gegen den Abwehrstrategen aus Niedersachsen zog (11:7, 13:11, 9:11, 11:2). Im Doppel trafen die Hanauer Oldie-Youngster-Kombination Roßkopf/Franziska auf die favorisierten Keen und Kishikawa - schon in Bremer Zeiten im Doppel eine Macht. Hier musste also die Entscheidung fallen. Und dieses Spiel war wahrlich nichts für schwache Nerven. Im ersten Satz schon hatten die Hanauer Satzbälle vergeben, den zweiten Satz gewann man sicher. „Ich hätte gerne mal die Düsseldorfer nach einem 0:2 Satzrückstand gesehen. Patrick Franziska hat heute im Doppel eine Weltklasse-Leistung geboten“, äußerte Helmut Hampl und trauerte letztlich den vergebenen Chancen hinterher. Der dritte Satz endete nach 7 missglückten Satzbällen 21:19 für die Borussia und auch im vierten Satz blieb bis zum Stand von 9:9 alles offen. Letztlich konnten dann Keen und Kishikawa den ersten Matchball nutzen und verwandelten zum 3:2 Sieg. +++

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