FULDA 23-Jähriger ohne Führerschein

Erfolgreiche nächtliche Großkontrolle auf der A7: Alkohol und Drogenfunde

18.07.26 - In einer konzertierten Aktion haben die osthessische Polizei mit Einsatzkräften anderer hessischer Polizeipräsidien sowie dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der vielbefahrenen A7 ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit und gegen grenzüberschreitende Kriminalität gesetzt. Kontrolliert wurde auf dem Parkplatz "Rotkopf" an der A7 in Fahrtrichtung Nord.

Großkontrolle auf der A7 in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Fotos: Hendrik Urbin

Polizeipressesprecher Jonas Trabert und Dirk Stippich, stellvertretender Polizeipräsident ...

Im Fokus der verdachts- und anlassunabhängigen Kontrollen standen insbesondere die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Betäubungsmittel-, Waffen- und Eigentumskriminalität sowie die Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von Verkehrsteilnehmenden. Solche Kontrollen sollen den Fahndungsdruck auf reisende
Straftäter ermöglichen und ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Straftaten und Verkehrsverstößen. Zusätzlich leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf den osthessischen Autobahnen.

Im O|N-Interview mit Marvin Myketin und Moritz Pappert

Leiterin der PAST Alexandra Koch

Während des mehrstündigen Einsatzes kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 278 Fahrzeuge und 368 Personen. Dabei leiteten sie gegen fünf Fahrzeugführende entsprechende Verfahren wegen Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und dem entsprechenden Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln ein. In einem der Fahrzeuge fanden die Polizistinnen und Polizisten bei einer Durchsuchung Betäubungsmittel auf und stellten diese sicher. Zudem fertigten sie insgesamt 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Im Rahmen der Kontrollen hielten die Polizisten einen 23-Jährigen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg an. Da im Verlauf der Maßnahmen der Verdacht aufkam, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln bestand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem war der 23-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität wurden aufgrund von Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht und die Vorschriften bezüglich der Ladungssicherung insgesamt vier Fahrzeugführenden die Weiterfahrt untersagt.

Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Behörden ermöglicht eine schnelle und qualifizierte Bearbeitung unterschiedlichster Verstöße sowie den direkten fachlichen Austausch zwischen den Einsatzkräften.

"Unsere Autobahnen sind nicht nur wichtige Verkehrsadern, sondern werden auch von Straftätern genutzt, um überregional zu agieren. Mit gezielten Kontrollen wie dieser erhöhen wir den Kontrolldruck spürbar, erkennen Straftaten frühzeitig und ziehen ungeeignete oder berauschte Fahrzeugführer aus dem Verkehr. Die heutige Bilanz zeigt einmal mehr, dass sich der personelle und organisatorische Aufwand solcher Einsätze lohnt. Deshalb werden wir auch künftig gemeinsam mit unseren Sicherheitspartnern konsequent entsprechende Kontrollmaßnahmen durchführen", resümiert die Leiterin der Polizeiautobahnstation Petersberg, Erste Polizeihauptkommissarin Alexandra Koch. (pm/ci)+++


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