Der Karl PopUp-Store hat wieder geöffnet und begeistert bis ende 2027 mit einem vielfältigem Angebot. - Fotos: Philipp Gerhard

FULDA Rundgang mit dem Oberbürgermeister

"Regional, international, Karl" - Der PopUp-Store ist wieder geöffnet!

31.07.26 - Das Konzepthaus Karl in der Fuldaer Innenstadt zeigt sich wieder in einem neuen Gewand. Wo früher das Kerber-Kaufhaus die Kunden anlockte und zum Shoppen einlud, begeistert nun der Karl PopUp-Store schon seit einiger Zeit die Fuldaer mit einem bunten Angebot voller regionaler Produkte, internationalem Handwerk, aber auch Vintage-Kleidung. Am Freitagvormittag lud das Karl dementsprechend zu einem Rundgang für Pressevertreter und Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld ein.

Der neue PopUp-Store startete 2023, um dem alten Kaufhaus neues Leben einzuhauchen und Handel neu zu denken. Mit nun 1.400 Quadratmetern Verkaufsfläche, 67 Händlerinnen und Händlern und über 4.000 Produkten ist das Karl einer der größten und spannendsten "Multi-Label-Pop-up-Stores" in ganz Deutschland. Seit dem 27. Juli sind die Geschäftsflächen wieder für Kunden geöffnet.

Zur Wiedereröffnung gab es einen Blumenstrauß

Das Konzept: "Allerlei Karlerlei"

PopUp-Store-Betreiber Michael Kunze

Das Angebot des Kaufhauses in wenigen Worten zusammenzufassen ist schwierig, wie uns Betreiber Michael Kunze erklärte. Durch die riesige Vielfalt an regionalen, aber auch internationalen Produkten von Kunsthandwerk bis Mode ist wirklich für jeden Bedarf etwas vorhanden. "Es ist eine Art der Vielfalt, die es in Deutschland kaum ein zweites Mal gibt", gab Kunze zu verstehen. Außerdem erhalten durch den PopUp-Store auch kleine Marken die Möglichkeit, ihre Waren in einem Geschäft anzubieten, während sie zuvor meist auf Online-Plattformen wie beispielsweise "Etsy" angewiesen waren. Auch gibt es die Möglichkeit, Flächen für den Verkauf kurzfristig zu mieten.

Bei all den neuen Ideen und Konzepten sei es aber auch wichtig, die Geschichte des Kaufhauses nicht zu vergessen. Im Eingangsbereich befinden sich nämlich auch Infotafeln und alte Fotos des Kerber-Kaufhauses. "Die Geschichte soll weitertransportiert werden", gab Michael Kunze zu verstehen. Zudem will man auch nischigen Händlern und Designern die Möglichkeit geben, ihre Produkte zu vermarkten.

Allerlei Schmuck...

... natürlich handgemacht...

...aber auch viele andere Dinge gibt es zu entdecken

Nachhaltigkeit im Fokus, Online-Shop in der Zukunft?

Ein weiterer enorm wichtiger Punkt ist zudem der Aspekt der Nachhaltigkeit: Mit einem großen Bereich voller Vintage-Mode bietet sich nicht nur für Händler, sondern schon bald auch für Privatpersonen die Möglichkeit, ihren alten Lieblingsklamotten einen neuen Besitzer zu geben. Aber nicht nur Vintage-Kleidung, sondern auch noch viele weitere Klamotten haben ihren Platz im Karl und werden sorgfältig ausgewählt und zum Verkauf angeboten.

Trotz dessen, dass das klassische Shoppingerlebnis in einem Kaufhaus durch das Karl wieder aufleben soll, denkt Michael Kunze auch über eine Online-Präsenz nach. "Ein großer Plan, den wir gerade verfolgen, ist, dass wir einen Online-Shop aufbauen wollen, um digital sichtbar zu werden. Wir sehen das aber nicht als große Verkaufsmaschine, sondern eher als digitales Schaufenster", erklärte der Betreiber gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

OB Wingenfeld zeigt sich begeistert

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld

Auch der Oberbürgermeister durfte sich umschauen, ein wenig stöbern und sich auf der neuen Marktfläche verzaubern lassen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir Schritt für Schritt dabei vorankommen, das ehemalige Kerber-Areal mit Leben zu füllen", so der Oberbürgermeister, der zudem auch die weiteren Aspekte des Kaufhauses hervorhob, wie beispielsweise den Biergarten "Karlchen vom Dach", aber auch das Angebot des Bildungsunternehmens Dr. Jordan, welches Partner des Konzepthauses ist und unter anderem Sprachkurse dort anbietet. "Vielen Dank, dass sie den Handel hier in kreativer und vielfältiger Weise

Zu erreichen ist die Ladenfläche über den Haupteingang an der Ecke Lindenstraße/Bahnhofstraße und somit eigentlich kaum zu verfehlen. Der frühere Eingang in der Rabanusstraße bleibt als barrierefreier Eingang zunächst ebenfalls erhalten. Der PopUp-Store wird in dieser Form im Konzepthaus bis Ende 2027 existieren - wie es danach weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. (pg) +++


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