STEINAU/STR. Drei Familienmitglieder schwer verletzt

Mazda nach Zusammenstoß in Flammen: Kind mit Heli in Klinik geflogen

07.08.26 - Schwerer Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag im Main-Kinzig-Kreis: Auf der L 3196 zwischen Steinau an der Straße und dem Stadtteil Marjoß sind ein Mazda und ein XPeng frontal zusammengestoßen. Vier Personen wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Ein Kind musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Gegen 10.20 Uhr ging bei den Einsatzkräften zunächst ein automatischer Notruf, ein sogenannter eCall, aus einem der beteiligten Fahrzeuge ein. Wenig später stellte sich heraus, dass die beiden Autos im Bereich einer scharfen Kurve im Begegnungsverkehr miteinander kollidiert waren. Aus welcher Ursache es zu dem Zusammenstoß kam, ist bislang noch unklar.

Frontalzusammenstoß sorgt für ein komplett ausgebranntes Auto bei Steinau an der ...Fotos: Andreas Bejm

Mutter und zwei Kinder teilweise schwer verletzt

Durch die Wucht der Kollision geriet der Mazda in Brand und brannte schließlich vollständig aus. Die drei Insassen - eine 44 Jahre alte Mutter und ihre beiden Kinder - konnten das Fahrzeug nach ersten Erkenntnissen noch rechtzeitig verlassen. Sie erlitten jedoch Verletzungen, die nach derzeitigem Stand teilweise als schwer eingestuft werden.

Alle drei wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eines der Kinder flog ein Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der 39 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden XPeng wurde nach ersten Erkenntnissen allenfalls leicht verletzt. Besonders hob die Polizei das schnelle Eingreifen von Ersthelfern hervor. Diese hätten unmittelbar nach dem Zusammenstoß reagiert und offenbar sehr engagiert Hilfe geleistet.

Zwei kleine Hunde bleiben unverletzt

Im ausgebrannten Mazda befanden sich zudem zwei kleine Hunde. Die Tiere blieben offenbar unverletzt und wurden nach dem Unfall vorübergehend in einem Tierheim untergebracht.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den brennenden Mazda und sicherten die Unfallstelle. Insgesamt waren 33 Kräfte der Feuerwehren aus Steinau an der Straße, Marjoß und Mernes im Einsatz. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort.

Polizei sucht Zeugen des Zusammenstoßes

Für die Rettungs-, Lösch-, Bergungs- und Abschlepparbeiten musste die L 3196 vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis kurz nach 13 Uhr an. Der entstandene Sachschaden wird nach einer ersten Schätzung auf rund 60.000 Euro beziffert.


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