
Patrick Krug (links) sieht sich die funkelnagelneuen Werkräume in der Oberwaldschule an, die pünktlich zum neuen Schuljahr fertiggestellt wurden. Begleitet wird er von den beiden Amtsleitern Stefan Schmidt und Matthias Röse sowie von Bauingenieurin Claudia Wauschkuhn. Von Seiten der Schule informieren Schulleiterin Andrea Wolf (Zweite von rechts) und Stufenleiter Sebastian Birx (Vierter von rechts) sowie die beiden Hausmeister Hans-Jörgen Rasch und Michael Hofmann. Mit von der Partie ist auch Architektin Christine Jüngst vom Büro Ritz und Losacker (Mitte). - Foto: Sabine Galle-Schäfer/Vogelsbergkreis
GREBENHAIN
Hochmoderne Räume für Arbeitslehre
Kreis investiert 2,2 Millionen in zweiten Bauabschnitt an Oberwaldschule
21.08.26 - Die Oberwaldschule in Grebenhain zeigt, wie früh Begeisterung für Handwerk entstehen kann: Zum Start ins neue Schuljahr sind die frisch sanierten Arbeitslehre‑Räume fertiggestellt. Für den zweiten Bauabschnitt der Schulsanierung hat der Vogelsbergkreis rund 2,2 Millionen Euro investiert - eine Modernisierung, die den Schülerinnen und Schülern nun optimale Bedingungen für praxisnahes Lernen bietet.
Sehr gut angelegtes Geld, wie der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug findet, denn: "Schon jetzt fehlen uns die Fachkräfte im Handwerk und in den nächsten Jahren wird sich diese Situation noch verschärfen. Für die Fachkräfte von morgen haben wir viel Geld in die Hand genommen und einen Trakt der Schule komplett saniert, eine moderne Werkstatteinrichtung angeschafft und Spezialmaschinen installiert. Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um im Fach Arbeitslehre ganz gezielt handwerklich arbeiten zu können", betont Krug bei seinem Besuch in der Oberwaldschule.

Auch den neuen Kunstraum nehmen Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug, Amtsleiter ...
"Das fördert die Kreativität und die Freude"
An diesem Punkt setzen auch Schulleiterin Andrea Wolf und Stufenleiter Sebastian Birx an und heben die besondere Bedeutung des Arbeitslehre- und Kunstbereichs an der Schule hervor: "Wir fassen etwas an, die Schüler können experimentieren, das fördert die Kreativität und die Freude, etwas mit den Händen zu machen", sagt Wolf. Spaß an praktischer Arbeit in der Schule - vielleicht ja in ein paar Jahren genau der Grund, sich für eine Lehre im Handwerk zu entscheiden. Die Schule jedenfalls tut viel dafür. "Wir haben hier in der Region keine große Industrie, aber wir haben viele gute Handwerksbetriebe, die ausbilden", sagt Sebastian Birx. Diese Betriebe "bieten jungen Leuten eine echte Chance und vor allem eine echte Perspektive", zeigt er sich überzeugt.
Schon jetzt gibt es die Möglichkeit für Firmen, sich in der Schule vorzustellen und für das Handwerk zu werben. Mit den neuen Räumen eröffnen sich nun aber noch einmal ganz andere Perspektiven. Denn an funkelnagelneuen Werkbänken kann – im wahrsten Sinne des Wortes – nun auch richtig gewerkelt werden. Zudem wurden Spezialmaschinen und -geräte für die Holz- und Metallbearbeitung, darunter eine Bandsäge, Säulenbohrmaschinen, eine Kantenschleifmaschine, ein Blechbearbeitungszentrum sowie eine professionelle Kombimaschine, angeschafft. Für den Bereich Ton wurde ein neuer Brennofen gekauft. Ergänzt wird die Ausstattung durch Werkzeugsätze und eine Vielzahl an elektrischen Kleinmaschinen wie Tischbohrmaschinen, Dekupiersägen und Schleifmaschinen. Abgedeckt sind neben Holz und Metall auch die Bereiche Universal, Elektronik, Ton und Papier.

Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug (Mitte) und die beiden Amtsleiter Matthias ...
"In die Ausstattung der Räume flossen noch einmal 240.000 Euro", sagt der Erste Kreisbeigeordnete Krug und unterstreicht: "Das ist eine wichtige und richtige Investition - in die Jugend, in das Handwerk und in die Kreativität."
(mis/pm) +++