
Katja Wickert eröffnet mit "Alles Bleibt Anders" ihre erste Ausstellung im Fuldaer Vonderau-Museum. - Fotos: Marvin Myketin
FULDA
Natur trifft Kunst
"Ein großer Wunsch geht in Erfüllung": Wickert stellt im Vonderau-Museum aus
03.09.26 - Die in Fulda geborene Künstlerin Katja Wickert hat am Mittwochabend im Vonderau-Museum ihre Ausstellung "Alles Bleibt Anders" eröffnet. Die gezeigten Werke beschäftigen sich mit den Kreisläufen des Lebens sowie dem Prinzip des "Panta rhei": Alles ist im Fluss und unterliegt einem ständigen Wandel. Nach kurzen Grußworten in der Museumskapelle nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, die Ausstellung zu erkunden.
Die 1964 in Fulda geborene Künstlerin studierte von 2001 bis 2007 Kunst in Essen und war bereits mit zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem in Lauterbach. In ihren Arbeiten verarbeitet sie Naturmaterialien zu vielfältigen und abwechslungsreichen Kunstwerken.

Dr. Frank Verse, Leiter des Fuldaer Vonderau-Museums, zeigt sich über die Werke der ...

Saxophon-Sextett "Take Four and More" der Musikschule Fulda sorgte für einen schönen ...
Rückkehr in die Heimat
Für die Künstlerin hat die Ausstellung in Fulda eine besondere Bedeutung. Obwohl sie seit Jahrzehnten nicht mehr in ihrer Geburtsstadt lebt, seien Fulda und die Rhön stets ihre Heimat geblieben. "Es war immer ein großer Wunsch von mir, einmal hier im Vonderau-Museum auszustellen", erklärt Wickert.
Dabei gehe es ihr nicht nur um die Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt, sondern auch um die Qualität der Ausstellungsräume. Besonders erfreut zeigt sie sich über die große Resonanz. Zahlreiche Besucher seien von weit her angereist, andere habe sie nach vielen Jahren erstmals wiedergetroffen. "Es ist ein schönes Gefühl, dass nach all den Jahren diese Verbindung noch da ist."

Die Fuldaer Künstlerin Katja Wickert.

Sabine Klement, Kunstvermittlerin aus Köln, zeigte sich beeindruckt von Wickerts ...
Enge Zusammenarbeit bei der Präsentation
Bei der Gestaltung der Ausstellung brachte sich Wickert intensiv ein. Gemeinsam mit dem Werkstattteam des Museums wurden die Arbeiten optimal in Szene gesetzt und die Präsentation bis ins Detail abgestimmt. "Es war ein tolles Zusammenspiel zwischen dem Werkstattteam und der Künstlerin", sagt Museumsleiter Dr. Frank Verse.
Die enge Zusammenarbeit spiegelt sich auch in der Ausstellungsgestaltung wider. Für einzelne Werke wurden eigens neue Podeste angefertigt. "Das ist alles andere als selbstverständlich", betont Wickert und lobt die Unterstützung des Museumsteams.
Faszination für Werk und Arbeitsweise
Einen Einblick in die künstlerische Arbeitsweise gab Sabine Klement, Kunstvermittlerin aus Köln. Sie zeigte sich beeindruckt von Wickerts Schaffen und berichtete über die Entstehung zahlreicher Werke sowie deren Umgang mit Naturmaterialien. "Ich bin sehr berührt und fasziniert von der Künstlerin und ihrer Arbeitsweise", sagte Klement. Den begleitenden Katalogtext verfasste sie ebenfalls. Auch Museumsleiter Verse äußerte sich begeistert über die Ausstellung. Besonders ein Kunstwerk aus Fichtenzapfen hat ihn in seinen Bann gezogen. "Die Ausstellung bietet höchst interessante und abwechslungsreiche Werke", so der Museumsleiter.
Zur Organisation der Ausstellung trug unter anderem Museumsberater Jonathan Vieht bei. Zudem war Dr. Michael Imhof vom gleichnamigen Imhof-Verlag an dem Projekt beteiligt und begleitete die Veröffentlichung des Ausstellungskatalogs. (jk) +++