
Michal Szymanski überzeugte und sicherte sich nach fantastischer Leistung den 1. Platz - Fotos: Fuldaer Judo-Club
ABENSBERG
U17 unterwegs
Judo-Club Fulda: Gold für Szymanski beim Bundessichtungsturnier in Bayern
15.09.26 - Am Samstag war die Wettkampfgruppe des 1. Fuldaer Judo-Clubs beim Bundessichtungsturnier U17 des Deutschen Judo-Bundes im bayerischen Abensberg im Einsatz. Michal Szymanski sicherte sich nach einem überragenden Wettkampftag verdient die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. Auf einem starken 5. Platz landete Ivan Fedorenko in der Gewichtsklasse bis 60 kg.
Erneut konnte der Fuldaer Judo-Nachwuchs auf einem der wichtigsten Turniere der Altersklasse U17 auf sich aufmerksam machen. Das vom Deutschen Judo-Bund veranstaltete Sichtungsturnier der Altersklasse U17, welches in diesem Jahr vom TSV Abensberg ausgerichtet wurde, dient den Bundestrainern zur Talentsichtung für den Deutschen Bundeskader. 132 männliche Athleten der Altersklasse U17 kämpften um die begehrten Platzierungen, davon 16 aus dem Hessischen Landesverband. Der 1. Fuldaer Judo-Club nahm mit sechs Athleten der Wettkampfgruppe teil.

Ivan Fedorenko landete auf Platz 5.

Äußerst zufrieden zeigte sich Mike Thiel mit dem Abschneiden von Ivan Fedorenko ...

Trainer Mike Thiel war mit der Wettkampfgruppe nach Abensberg aufgebrochen. ...
Ein Ausrufezeichen setzte Michal Szymanski (bis 81 Kilogramm), der nach überragender Wettkampfleistung verdient ganz oben auf dem Podest stand und den Vorjahressieger Pavlos Karazelidis (TSV München Großhadern) auf den zweiten Platz verwies. Dabei reichten Szymanski gerade mal 2:39 Minuten Gesamtkampfzeit für vier vorzeitige Siege - ein rasantes Tempo, welches er an den Tag legte. Im ersten Kampf gegen Volodymyr Kostenko (Heidelberger Judo Club) packte er eine Kombi aus Hüftwurf und O-uchi-gari-Technik aus, die vorzeitig zum Sieg führte.
Georgij Samborskis (TSV 1880 Schwandorf) schickte er mit einem Soto-makikomi nach 33 Sekunden auf die Matte und auch im Halbfinale gegen Alexander Schwarz (TSV Schwieberdingen) zeigte Szymanski seine Ambitionen an diesem Tag, als er ihn in nur 22 Sekunden mit Koshi-guruma und anschließendem Haltegriff bezwang. Im Finale gegen den Vorjahressieger Pavlos Karazelidis vom TSV München Großhadern ließ er sich die Goldmedaille nicht mehr nehmen und siegte nach starkem Kampf mit einem sehenswerten Sumi-gaeshi.
Ebenfalls stark war der Auftritt von Ivan Fedorenko in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Fedorenko startete im ersten Kampf gegen Julian Groth (FC Schweitenkirchen) mit einer Ippon-seoi-nage äußerst erfolgreich ins Turnier. Auch im zweiten Kampf gegen Antonii Enov (Judo-Club Wiesbaden 1922) brachte er einen Waza-Ari für Ko-uchi-gari erfolgreich über die Zeit. Erst im Viertelfinale musste er sich dem späteren Turniersieger Theodore Schilling vom TSV München Großhadern nach einem spannenden Kampf geschlagen geben.
Nun musste Fedorenko den langen und kräftezehrenden Weg durch die Trostrunde antreten. Dies gelang ihm mit Siegen gegen Levin Skach (Jahn Nürnberg 2012, mit Fußfeger und Seoi-nage) und Leo Sprau (Judo Sportverein Speyer, mit tiefem Sode-tsurikomi-goshi) mit Bravour. Im kleinen Finale um den dritten Platz forderte der harte Wettkampftag seinen Tribut. Fedorenko ließ sich von Aristidis Psaltiras (Vfl Sindelfingen) auskontern und beendete einen starken Wettkampftag unglücklich auf Platz 5.
Nicht in die Platzierungen vorkämpfen konnten sich Thore Menges (bis 50 Kilogramm), Ben Hartmann (bis 60 Kilogramm), Max Schlaudraff (66 Kilogramm, ein Sieg) und Maximilian Michel (bis 73 Kilogramm), die als Team einen tollen Zusammenhalt zeigten und nach dem eigenen Ausscheiden die Teamkollegen vom Mattenrand stark unterstützten. (pg/pm) +++