Polizei warnt vor aktueller Welle von Schockanrufen. - Symbolfoto: Pixabay

REGION Angehöriger angeblich in Haft

Achtung, Schockanrufe: Betrüger setzen auf Angst der Opfer

17.09.26 - Seit Donnerstagmorgen versuchen Telefonbetrüger in den Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg mit sogenannten "Schockanrufen" an das Ersparte ihrer Opfer zu gelangen. Dabei berichten sie den Angerufenen, dass ein nahestehender Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall gehabt hätte und nun in Haft müsse. Dieser Haftstrafe könne man nur gegen Zahlung einer Kaution entgehen.

Bislang erkannten glücklicherweise viele osthessische Bürgerinnen und Bürger den Schwindel und beendeten die Telefonate frühzeitig. Ihre Polizei rät dringend:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Bekannter/ Verwandter, Bankangestellter oder Polizeibeamter beziehungsweise Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Rufen Sie Ihre Verwandten unter den Ihnen bekannten Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen. (js/pm)+++


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