HAUNETAL Psychischer Ausnahmezustand

Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr: Verpuffung und Brand in Ferienhaus

24.09.26 - In Haunetal-Wehrda (Kreis Hersfeld-Rotenburg) lief am Mittwochnachmittag, gegen 14:30 Uhr, ein größerer Polizeieinsatz auf dem dortigen Gelände eines Ferienparks - auch das SEK war involviert. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden bis in den Abend. Hier rückten dann gegen 17 Uhr auch einige umliegende Feuerwehren aus - es kam zu einem Brand, schwarzer Rauch war über dem Dorf zu sehen.

Hintergrund war laut dem Polizeipräsidium Osthessen die Mitteilung, dass sich dort eine 64-jährige Frau in einem psychischen Ausnahmezustand befände. "Da Hinweise auf eine mögliche Gefährdung vorlagen, war eine größere Anzahl von Einsatz- und Rettungskräften vor Ort. Der Bereich wurde zudem weiträumig abgesperrt, da sich Hinweise auf das Vorhandensein von Explosionsstoffen ergaben und die Frau nicht mit den eintreffenden Einsatzkräften sprechen wollte", heißt es vonseiten der Polizei.

Auf dem Gelände stand ein Ferienhaus in Flammen Fotos: Marvin Myketin

Gegen 17.10 Uhr kam es dann zu einer Verpuffung und einem Brand in einem Ferienhaus - schnell standen weitere Häuser in Flammen. Hierbei wurde die Frau verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Hunde, welche sich ebenfalls in der Unterkunft befanden, sind nach der Verpuffung vom Gelände gerannt und konnten später unverletzt gesichert werden.

Bürgermeister Timo Lübeck (CDU) war ebenfalls vor Ort. Er erklärt unserem Reporter: "Es war eine persönliche Tragödie, über die ich nicht spekulieren will. Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften, die hier zusammengearbeitet haben. Sie haben erstklassige Arbeit geleistet."

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hauenetal, Hauneck und Bad Hersfeld mit 70 Kräften. Wie Jan Frauenfelder, Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr Haunetal, erklärt, wurden die verkohlten Teile des Hauses im Anschluss mit einem Bagger auseinandergezogen und abgelöscht. Weitere Hintergründe sind bisher nicht bekannt. (mp) +++

Depressiv?


Hier bekommen Sie umgehend Hilfe. OSTHESSEN|NEWS berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere öffentliche Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst depressiv sind, Suizid-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Telefonseelsorger*innen, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.


Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön