Polizeiberichte aus dem Main-Kinzig-Kreis. - Symbolbild: O|N

KREIS MKK POLIZEIREPORT

Kinder bei mutmaßlich versuchtem Automatenaufbruch erwischt 

Dieser Polizeireport beinhaltet Informationen und Meldungen der Polizeidienststellen zu Ereignissen im Bereich des Landkreises MKK. Die Meldungen werden den ganzen Tag über - soweit neue Infos vorliegen - ergänzt. +++

30.09.26 - Laptop von Einbrechern mitgenommen

GRÜNDAU. Ein Hausbewohner der Frankfurter Straße (60er-Hausnummern) fand am Dienstag ein offenes Badezimmerfenster vor und stellte fest, dass Unbekannte in seine Wohnung eingedrungen waren und seinen Laptop im Wert von etwa 500 Euro mitgenommen hatten. Nach den derzeitigen Erkenntnissen verließ der Bewohner gegen 8 Uhr seine Wohnung und musste nur wenige Stunden später, gegen 14.30 Uhr, feststellen, dass die Täter das Fenster im 1. Obergeschoss aufgehebelt hatten, um in die Wohnung zu gelangen. Hierbei verursachten die Langfinger einen Sachschaden von knapp 300 Euro. Die Beamten des Einbruchskommissariats in Hanau haben die Ermittlungen aufgenommen und nehmen unter der Rufnummer 06181 100-123 sachdienliche Hinweise entgegen.

E-Scooter-Fahrer verletzte sich bei Zusammenstoß mit Auto

STEINAU AN DER STRASSE. Mit Verletzungen im Gesicht ist ein 16-Jähriger am Dienstagnachmittag ins Krankenhaus gekommen, nachdem er mit einem Auto zusammengestoßen war. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Jugendliche kurz vor 16 Uhr auf einem E-Scooter auf dem Radweg parallel zur Leipziger Straße unterwegs, als eine Autofahrerin, die gerade vom Grundstück eines Getränkemarktes auf die Straße einfahren wollte, ihn wohl übersah und es zur Kollision kam. Der 16-Jährige wurde danach mit einem Rettungswagen abtransportiert. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Polizei sucht nun Unfallzeugen, die sich unter der Rufnummer 06661 9610-0 bei der Polizeistation in Schlüchtern melden können.

Kinder bei mutmaßlich versuchtem Automatenaufbruch erwischt

SINNTAL. Gegen 19.50 Uhr sollen die drei Minderjährigen versucht haben, mit Bruchstücken einer Gehwegplatte die Kunststofffront des Automaten einzuschlagen. Aus dem vermeintlichen Plan, sich auf diese Weise vermutlich mit dem darin angebotenen Inhalt zu versorgen, wurde jedoch nichts. Zwei aufmerksame Zeugen bemerkten das Geschehen, schritten ein und verständigten folgerichtig die Polizei. Einen der drei, einen 13-Jährigen, konnten sie bis zum Eintreffen der Uniformierten festhalten und anschließend an die Beamten übergeben. Seine beiden Begleiter konnten zwar flüchten, ihre Personalien liegen den Ermittlern allerdings bereits vor. Bei ihnen soll es sich um zwei Zwölfjährige handeln. Ganz ohne Folgen blieb der missglückte Versuch allerdings nicht: An der Kunststofffront des Snackautomaten entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Auch wenn die identifizierten Kids schuldunfähig sind: Eine Strafanzeige wegen Verdachts des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls sowie der Sachbeschädigung wurden dennoch eingeleitet.

Ermittlungen wegen vorgeworfener Verkehrsdelikte eingeleitet: Kassenbon führte zu flüchtigem Kleinkraftradfahrer - Polizei bittet um Hinweise

HANAU. Ein flüchtiger Kleinkraftradfahrer, eine kurze Verfolgungsfahrt und ein kleiner Zettel, die den Ermittlern letztlich den entscheidenden Hinweis lieferte: Am Dienstagnachmittag beschäftigte ein 39-jähriger Hanauer die Polizei, nachdem er vor einer Überprüfung geflüchtet war. Kurz vor 16 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Hanau im Alten Rückinger Weg ein Kleinkraftrad auf, dessen Fahrer kontrolliert werden sollte. Als der Mann das Wendemanöver des Streifenwagens bemerkte, beschleunigte er umgehend und setzte seine Fahrt trotz optischer Anhaltezeichen fort.

Die Beamten nahmen unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Über die Büdinger Straße fuhr der Fahrer auf den Kinzigdamm und nutzte dort den Fußweg. Mehrfach mussten Fußgänger augenscheinlich beiseitetreten, um dem Kleinkraftrad die Durchfahrt zu ermöglichen. Der Fahrer setzte seine Flucht über eine Fußgängerbrücke fort und konnte sich zunächst dem Zugriff der Gesetzeshüter entziehen. Dass sie ihn dabei allerdings deutlich erkennen konnten, sollte später noch von Vorteil sein.

Im Zuge der anschließenden Fahndung wurde das Kleinkraftrad kurz darauf an der Halteranschrift in Hanau-Steinheim aufgefunden. Bei den weiteren Ermittlungen stießen die Beamten auf einen Kassenbon, der zunächst unauffällig erschien, sich dann aber als ausgesprochen hilfreich herausstellen sollte. Die Adresse auf dem Beleg führte zu einem Geschäft unweit des Alten Rückinger Weges. Dort war er unmittelbar vor dem Geschehen ausgestellt worden. Die Ermittler werteten daraufhin die vorhandenen Videoaufzeichnungen in dem Laden aus. Das führte schließlich zur zweifelsfreien Identifizierung des 39-Jährigen, gegen den nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt wird.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen und insbesondere auch Personen, die durch die Fahrweise des Kleinkraftradfahrers möglicherweise gefährdet wurden, sich beim Polizeirevier Hanau zu melden (06181 100-120). +++


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