Polizeiberichte aus dem Main-Kinzig-Kreis. - Symbolbild: O|N

KREIS MKK POLIZEIREPORT

Zeugensuche nach Körperverletzung - Falscher Zollbeamter erbeutet Bargeld

Dieser Polizeireport beinhaltet Informationen und Meldungen der Polizeidienststellen zu Ereignissen im Bereich des Landkreises MKK. Die Meldungen werden den ganzen Tag über - soweit neue Infos vorliegen - ergänzt. +++

08.10.26 - Zeugensuche nach Körperverletzung

HANAU. Zwischen 30 und 40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, kräftige Statur, dunkle Haare und mit hellblauer Fleecejacke, Bluejeans sowie Sneakern bekleidet: So liest sich die Beschreibung eines Mannes, der am Mittwochmorgen eine 33-Jährige körperlich anging. Die Hanauerin war gegen 6.35 Uhr in der Willy-Brand-Straße zu
Fuß unterwegs, als ihr der Unbekannte entgegenkam. Unvermittelt soll er der Frau gegen den Oberkörper getreten haben. Erst als eine Zeugin hinzukam, habe der Angreifer von der Fußgängerin abgelassen und sei in Richtung Akademiestraße geflüchtet.

Die Beamten aus Hanau haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und nehmen sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

Baum musste nach Brand gefällt werden: Hinweise erbeten

MAINTAL. Ein Baum, welcher neben einem Mehrfamilienhaus in der Westendstraße (20er-Hausnummern) stand, wurde vermutlich am Mittwochnachmittag in Brand gesteckt, weshalb die Polizei die Ermittlungen aufgenommen hat und Zeugen sucht. Gegen 16.10 Uhr konnten zwei Jugendliche in der Nähe des Baums beobachtet werden, bevor dieser Feuer fing. Inwiefern die beiden etwas mit dem Brand zu tun haben, bedarf weiterer Abklärungen. Der Baum musste aufgrund der entstandenen Beschädigungen im Anschluss gefällt werden. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro
geschätzt. Beamten der Polizeistation in Maintal bitten Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 4302-0 zu melden.

Zeugensuche nach Einbruch in Wohnung

SCHÖNECK. Im Kranzbergring (10er-Hausnummern) sind zwei Unbekannte am Mittwochmorgen, gegen 5.30 Uhr, über die Balkontür in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingestiegen. Nach dem Betreten der Räumlichkeiten durchsuchten die beiden Einbrecher mehrere Schränke und nahmen letztlich drei hochwertige Banknotensammlungen mit. Aufgrund einer vorhandenen Videoüberwachung gehen die ermittelnden Beamten derzeit von zwei Tätern aus. Diese waren etwa 1,80 Meter groß und maskiert. Einer soll buschige Augenbrauen gehabt haben. Die Kriminalpolizei in Hanau sucht nun nach Zeugen und bittet diese, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Beschädigungen im Wert von mehreren Zehntausend Euro: Wer sah die Täter?

NIDDERAU. Unbekannte richteten zwischen dem 2. Oktober und dem 7. Oktober an Windrädern in der Straße "Winnerweg" einen Schaden von mehreren zehntausend Euro an. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen versuchten die Übeltäter, sich zunächst mit Werkzeug gewaltsam Zugang zu den Windrädern zu verschaffen. Ob
ihnen dies tatsächlich gelang und ob sie zudem etwas entwendeten, ist nun Teil der eingeleiteten Ermittlungen. In einem Fall versprühten die Gesuchten zumindest den Inhalt eines Feuerlöschers und richteten so Sachschaden an.
Hinweise in diesem Zusammenhang nehmen die Beamten aus Langenselbold unter der Telefonnummer 06183 9155-0 entgegen.

Falscher Zollbeamter erbeutet Bargeld

BAD ORB. Am Mittwochvormittag klingelte das Telefon bei einer 46-Jährigen aus Bad Orb. Am anderen Ende der Leitung erklärte ihr eine vermeintliche Zollbeamtin, dass die Tochter in einen Unfall verwickelt gewesen sei. Um eine Verhaftung der Tochter zu verhindern, forderte die Betrügerin von der Frau eine Kaution. Die Angerufene suchte daraufhin all ihr Bargeld zusammen und steckte dieses, wie aufgetragen, in einen Beutel. Kurz darauf klingelte es und ein vermeintlicher Zollbeamter nahm die Tüte an sich. Der Dieb mit kurzem, dunklem Bart hatte eine Bauchtasche um. Mit der Beute flüchtete er gegen 11.30 Uhr über die Molkenbergerstraße in unbekannte Richtung.

Die Beamten der Kriminalpolizei in Hanau ermitteln nun und bitten unter der Rufnummer 06181 100-123 um Zeugenhinweise. Aus diesem Anlass raten die Beamtinnen und Beamten erneut eindringlich zur Wachsamkeit und geben Tipps, wie man sich schützen kann. Die Betrüger setzen bewusst auf einen Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um sie zu unüberlegten und schnellen Entscheidungen zu drängen. Oft bemerken Opfer den Betrug erst, wenn es zu spät ist.

Lassen Sie sich daher am Telefon auf keinen Fall in Bedrängnis, bringen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten, egal, wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird. Denken Sie daran: Die echte Polizei bittet Sie am Telefon
niemals um Geld! Das machen nur Betrüger! Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste. egen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Rufen Sie den besagten Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!

Lastkraftwagen im Fokus: Verkehrsspezialisten kontrollierten auf Rastplatz

STEINAU AN DER STRAßE. Am Mittwoch führten Beamtinnen und Beamte der Verkehrsinspektion zwischen 8.45 Uhr und 15.15 Uhr Kontrollen mit dem Fokus auf den gewerblichen Güter- und Personenverkehr im Rahmen des aktuellen Aktionszeitraums "Gemeinsam Sicher im Straßenverkehr" auf dem Rastplatz "Hundsrücker Berg" an der Bundesautobahn 66 in Fahrtrichtung Fulda durch. Die Verkehrsspezialisten nahmen insgesamt 21 Lastkraftwagen genauer unter die Lupe, wobei diverse Verstöße aufgedeckt wurden:

So ahndeten die Ordnungshüter während der mehrstündigen Kontrolle insgesamt vier Verstöße gegen gesetzliche Sozialvorschriften. Hierzu zählen unter anderem Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, die für Lkw- und Transportfahrer verbindlich sind, um die Verkehrssicherheit und die Gesundheit der Fahrenden zu gewährleisten. In drei Fällen wurde festgestellt, dass die Lastkraftwagen das zulässige Gesamtgewicht überschritten.

Ein Fahrzeugführer konnte die ordnungsgemäße Sicherung seiner Ladung nicht vorweisen. Eine unsachgemäße Ladungssicherung kann bei einem plötzlichen Bremsmanöver oder einer Gefahrenbremsung schwere Folgen haben, weshalb auch in diesem Fall ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eröffnet wurde. Mit überhöhter Geschwindigkeit waren fünf Verkehrsteilnehmende auf der Autobahn 66 unterwegs. Zusätzlich zu den genannten Verstößen wurden zwei weitere Ordnungswidrigkeiten festgestellt sowie geahndet und zwei Mängelkarten ausgestellt.

Zudem fiel einer Streife auf dem Rückweg der Kontrolle im Innenstadtbereich von Offenbach am Main ein E-Scooter auf, bei welchem sich im Laufe der Kontrolle der Verdacht der Urkundenfälschung sowie der Verdacht des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erhärtete. Die Verkehrsinspektion wird auch künftig entsprechende Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen nachhaltig zu erhöhen. +++


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