Ein ebenso kreativer wie fröhlicher Nachmittag erwartete Kinder und Erwachsene beim Familientag im Museum Modern Art in Hünfeld. - Foto: Stadt Hünfeld

HÜNFELD Antonio Marras Kunst begeistert

Familientag im Modern Art: Kreativität, Staunen und Begegnungen

16.10.26 - Ein ebenso kreativer wie fröhlicher Nachmittag erwartete Kinder und Erwachsene beim Familientag im Museum Modern Art in Hünfeld. Mit abwechslungsreichen Aufgaben, einer kleinen Rallye und vielen Momenten des gemeinsamen Entdeckens wurde der Besuch weit mehr als ein gewöhnlicher Ausflug. Die Teilnehmenden konnten spielerisch ihre Kreativität entfalten, Neues ausprobieren und das Museum auf eine Weise erleben, die pädagogischen Mehrwert mit echter Freude verbindet – ein rundum inspirierender Tag für Groß und Klein.

Rund 80 Kinder und Erwachsene waren am Sonntag ins Museum gekommen und hatten sich mit den vielfältigen Angeboten beschäftigt. Im Vordergrund stand dabei spielerisches Lernen und aktives Betrachten der ausgestellten Kunstwerke von Antonio Marra. Den ganzen Nachmittag über war zu beobachten, wie sich die Familien fasziniert an Marras Kunstwerken vorbeibewegten. Denn die Werke des italienischen Malers verändern sich, sobald die Perspektive wechselt, und sorgten damit für staunende Augen und angeregte Gespräche untereinander. Angeboten wurde unter anderem auch eine Kreativ-Rallye, bei der sich die Kinder und Erwachsenen intensiv mit den Kunstwerken, aber auch mit den Hintergründen und den Zielsetzungen der Kunst von Antonio Marra auseinandersetzen konnten.

Der Künstler selbst mischte sich sogar unter die Kinder und freute sich riesig über das rege Interesse der Kinder an seiner Op-Art-Kunst. "Im Grunde meines Herzens bin ich ja auch noch ein Kind. Da geht es nicht darum, ein Kunstwerk anzustarren, sondern vielmehr darum, es mit Bewegung erlebbar zu machen. Die Kinder machen das hier intuitiv und ziehen die Erwachsenen mit. Ich bin begeistert, dass das Museum Modern Art solch ein Format wie den Familientag anbietet", erklärte Antonio Marra. Gerne und geduldig beantwortete der in Offenbach lebende Künstler dabei Fragen zu seinen Kunstwerken oder seiner Arbeitsweise. "Wie machst du das, dass sich die Bilder verändern?" war natürlich eine der am häufigsten gestellten Fragen der Kinder.

Auch Zeichnen, Basteln oder Puzzeln standen auf dem Aktionsprogramm des Familientages. Die Basteltische im Museum waren den ganzen Nachmittag über mit eifrig werkelnden Kindern besetzt.

"Die Ausstellung "Die Wahrheit gibt es nicht", die noch bis zum 9. Januar 2027 im Museum Modern Art zu sehen ist, wurde während des Familientages viel bewusster wahrgenommen, denn die spielerischen Herausforderungen erhöhten die Aufmerksamkeit für Details und interaktive Aufgaben und lenkten den Blick auf Inhalte, die sonst vielleicht übersehen werden", resümieren Angelika Bittner-Schwenk und Stella Jung, die den Familiennachmittag koordiniert hatten. Für die Versorgung mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen sorgte der Förderverein Museum Modern Art. (mis/pm) +++


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