FULDA Reparaturarbeiten dauern an

Geplatzte Hauptwasserleitung: Keller bis zu zwei Meter unter Wasser

19.10.26 - Ein geplatztes Wasserrohr hat in der Nacht zum Sonntag für einen größeren Feuerwehreinsatz im Fuldaer Försterweg gesorgt. Wassermassen strömten aufgrund der Hanglage durch mehrere Grundstücke und setzten Keller teilweise bis zu zwei Meter hoch unter Wasser.

Gegen 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Keller alarmiert, der unter Wasser stand. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass eine Hauptwasserleitung im Straßenverlauf geplatzt war. Das austretende Wasser lief daraufhin durch zwei Gebäude und verursachte in mehreren Kellern erhebliche Überschwemmungen.

Rohrbruch in Fulda: Keller meterhoch vollgelaufen. Fotos: Victor Brühl

"Beim Eintreffen an der Einsatzstelle haben wir festgestellt, dass im Verlauf der Straße eine Hauptwasserleitung geplatzt war. Durch die Hanglage der Grundstücke kam es dazu, dass die Wassermengen durch zwei Gebäude durchgelaufen sind und dabei mehrere Keller unter Wasser standen, teilweise bis zu 1,5 bis zwei Meter hoch", schilderte Alexander Böhm, Einsatzleiter der Feuerwehr Fulda, am OSTHESSEN|NEWS-Mikro.

Wasserzufluss musste gestoppt werden

Zunächst konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, den Wasserzufluss zu stoppen. Dafür wurde der zuständige Netzbetreiber hinzugezogen. "Wir mussten erstmal sehen, dass wir den Wasserlauf abstellen. Dazu wurde dann die RhönEnergie-Netzgesellschaft OsthessenNetz zur Einsatzstelle gerufen, die das Wasser relativ zeitnah abstellen konnten", so der Einsatzleiter weiter.

Von dem Rohrbruch betroffen sind nach Angaben von Volker Nies, Sprecher der RhönEnergie, insgesamt zwölf Haushalte. Für die Anwohner wurde ein Wasserfass beziehungsweise eine Ersatzversorgung an der Amögeburger Straße bereitgestellt, damit die Versorgung vorübergehend sichergestellt werden kann.

Reparaturarbeiten aufwendiger als gedacht

Gegen 17 Uhr gab es ein Update von Seiten der RhönEnergie: " Die Reparaturarbeiten der RhönEnergie Netzgesellschaft OsthessenNetz am Wasserrohrbruch gestalten sich aufwendiger als zunächst erwartet. Das geborstene Rohr befindet sich in einer Tiefe von rund vier Metern. In dieser Tiefe können die Bauarbeiter nur unter entsprechender Absicherung arbeiten, wodurch sich die Reparatur verzögert", so Volker Nies. Einige der betroffenen Haushalte seien zwar wieder an der Wasserversorgung angeschlossen worden, dennoch könne es an anderen Stellen auch erst im Laufe des Dienstags wieder Wasser geben.

In der Straße stehen zwei Wasserfässer bereit, die RhönEnergie bittet für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Die Reparaturarbeiten an der geborstenen Leitung dauern also weiter an. Insgesamt waren zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. (js/pg)+++


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