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05.04.10 - TISCHTENNIS

Wertvolle Punkte verloren: TG 1837 Hanau verliert 2:3 gegen Plüderhausen

430 Zuschauer in der Hohberg-Sporthalle sahen am heutigen Ostermontag ein interessantes Match zweier Klubs, die beide noch Punkte für den Klassenerhalt benötigten. Plüderhausen trat - wie angekündigt - in Topbesetzung an. Dennoch hatte Ex-Weltmeister Jörgen Persson seine liebe Mühe, Hanaus 17-jährigen Hoffnungsträger Patrick Franziska in Schach zu halten, der zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen und 5:1 in Durchgang vier in Front gelegen hatte. Am Ende hieß es aber 11:7, 9:11, 5:11, 11:9, 11:4 zugunsten des hochgewachsenen Schweden.

Doch "Mister Tischtennis" Jörg Roßkopf präsentierte sich anschließend in guter Verfassung und setzte sich 3:1 gegen Jakub Kosowski durch (8:11, 11:9, 11:5, 11:5). Nach der Pause war Hanau erneut am Zug: Steffen Mengel schraubte seine Rückrundenbilanz auf 6:1 durch ein klares 3:0 (12:10, 11:5, 11:7) gegen SVP-Ikone Aleksandar Karakasevic.

Nun war es an Persson, gegen "Rossi" im Duell der zwei prominentesten Spieler die Remstaler ins Doppel zu retten. Und der Schwede behielt - wie schon in der Vorrunde - gegen den künftigen Herren-Bundestrainer die Oberhand und siegte ungefährdet 11:7, 11:7, 11:8. Im Doppel standen sich dann Karakasevic/Kosowski und Franziska/Mengel gegenüber - und es schien eine klare Angelegenheit für das SVP-Duo zu werden, das relativ schnell mit 2:0 Sätzen in Front lag (11:6, 11:5). Doch die beiden jungen Hanauer kamen zurück und gewannen die beiden folgenden Durchgänge mit 11:5 und 11:8, um dann in der Verlängerung des Entscheidungssatzes doch mit 12:14 zu scheitern.

Unter dem Strich betrachtet, waren die Plüderhausener mit einem blauen Auge davongekommen, während die aufopferungsvoll kämpfenden Hessen - ähnlich wie schon vor zehn Tagen in Düsseldorf - eine ganz reelle Siegchance nicht nutzten.

Plüderhausen hat sich den Klassenerhalt damit gesichert, da der Rivale aus dem Neuffener Tal mit "Kara" & Co. bestenfalls noch nach Punkten gleichziehen kann, während das Spielverhältnis der Remstaler selbst dann noch deutlich besser bliebe. Das mit dem SVP punktgleiche Hanau fiel auf Rang neun zurück, ist aber fast durch. Frickenhausen müsste schon ganz klar in Fulda gewinnen, um die Brüder-Grimm-Städter, die noch zwei Partien vor sich haben, eventuell noch im Spielverhältnis zu überholen, die ihrerseits dann gegen Fulda und in Saarbrücken jeweils haushoch verlieren müssten. (DTTL-Mediendienst; Dr. Stephan Roscher). +++

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