Ellen Alsheimer (29) und Elias Riera (38) bringen karibische Küche nach Fulda - Fotos: Moritz Pappert

FULDA Eröffnung im November

Nach Oma Alina benannt: Wie ein Paar karibische Küche nach Fulda bringen will

28.10.26 - Italienische Küche und Dönerbuden findet man in Fulda an fast jeder Ecke – karibisch gibt es bisher noch nicht. Genau das wollen Ellen Alsheimer (29) und Elias Riera (38) nun ändern. Das Paar eröffnet in knapp vier Wochen in der Kanalstraße, in den Räumen des ehemaligen "Stella", ein Restaurant mit einem ganz besonderen Konzept.

Ellen stammt aus Fulda, hat viele Jahre in Nürnberg gelebt und dort Elias während der Arbeit in der Gastronomie kennengelernt. Seine Familie kommt aus der Dominikanischen Republik. Daher kommt auch die Leidenschaft für gutes Essen. "Für mich ist Essen etwas Besonderes. Ich verbinde das mit Genuss und Familie. Man sitzt mit allen Generationen am Tisch, das hat mich immer begleitet", sagt er. Und genau dieses Gefühl wollen die beiden nun nach Fulda bringen.

Die beiden stecken aktuell noch in den Planungen

So könnten die Wände einmal aussehen

Die große Terrasse

Die Liebe zur Kulinarik hat Elias von seiner Oma Alina aus der Dominikanischen Republik. Von ihr hat er auch das Kochen gelernt. "Deshalb haben wir uns auch entschieden, das Restaurant nach ihr zu benennen", ergänzt Ellen. Dass die beiden wieder von Nürnberg nach Fulda gezogen sind, war eine bewusste Entscheidung. "Fulda ist in den letzten Jahren viel moderner und offener geworden. Man spürt, dass die Stadt lebt. Durch einen Zufall ist uns dann das ehemalige Stella in die Hände gefallen."

Schnell hatten Ellen und Elias eine Idee für das Konzept und Branding. Die Webseite, die schon online ist, haben sie selbst gebaut. Beide haben Erfahrung in verschiedenen Gastro-Betrieben. Elias hat schon für das Imperial & Fränk'ness von den beiden Spitzenköchen Alexander Herrmann und Michi Seitz in Nürnberg gearbeitet. Hier hat er auch viel über das Fine-Dining gelernt. "Mich begeistert es, wenn man versucht, das gewisse Extra für den Gast zu finden. Jede Speise ist bei uns durchdacht", sagt der 38-Jährige.

Aktuell wird noch umgebaut - es soll sich noch einiges verändern

"Die karibische Küche besteht hauptsächlich aus Reis, Bohnen und Fleisch. Dazu kommen viele verschiedene Geschmäcker, die es leicht machen, daraus etwas Modernes zu machen. Der Geschmack ist bei dieser Küche viel intensiver", ergänzt die 29-Jährige. Und sie betont: "Wir wollen jeden einladen, für jedes Budget."

Dabei sind den beiden besonders Qualität und Regionalität wichtig. Das Fleisch beziehen sie vom Landhof Kömpel in Großenlüder. "Uns war es wichtig, dass wir ein gutes, regionales Produkt haben." Die Speisekarte hat von Pernil Tostadas, also geschmortem Schweinebraten mit frittierten Maisfladen und einer Avocado-Creme, bis hin zur Bowl einiges zu bieten. Ab Mitte/Ende November kann sich hier jeder selbst durchprobieren. (Moritz Pappert) +++


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