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Das ganze Team: vorne von links: Joszef Katona, Marc Weber, Dustin Henkel, Fabian Reuter, Leopold Schollmeier, Marvin Hohmann, Philip von Keitz, Philipp Müller, Max Gutsche, Andreas Hohmann, Julia Hohmann, Philipp Weber, Tarek Bary, Johannes Gebhardt, Sebastian Mathes; hinten von links: Leon Schmitt, Lukas Geiger, Nikolas Hohmann, Volker Schunke, Frederik Schneider, Eric Siebeck, Steffen Hoffmann, Marc Ritzel, Torben Schelle, Alexander Hörl, Wolfgang Müller

08.04.10 - WASSERBALL

Fuldas Wasserballer holen sich in Ungarn Tipps von Weltelite - Training

Dieses Jahr wollten die Fuldaer Wasserballer es wissen und reisten in ihrem jährlichen Trainingslager in den Wasserballstaat überhaupt. In der ungarischen Hauptstadt Budapest trainierten insgesamt 30 Fuldaer

Sportler auf der Magaretheninsel - angeblich dem Geburtsort des Wasserballsports. Die acht Tage waren geprägt von zwei Trainingseinheiten pro Tag, sechs Trainingsspielen gegen namhafte Budapester Mannschaften, insgesamt 12 Kilometer Schwimmprogramm und jeder Menge Taktik.

Schon immer dominieren die Ungarn internationale Wasserballturniere. Neun mal erreichten sie Gold bei Olympia - dementsprechend groß ist auch das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Sport, sodass

Wasserball in Ungarn annähernd den gleichen Status genießt, wie Fußball in Deutschland. Reichlich Gegner für die Wasserfreunde waren also vorhanden, sodass die Pläne von Fuldas Trainern Volker Schunke und Prof. Dr. Andreas Hohmann aufgingen.

Um das Saisonziel "Aufstieg" zu erreichen, wurde hart trainiert. So hart, dass sich Kapitän Dominik de Beisac in der ersten Trainingseinheit den Finger auskugelte und bereits früher abreisen musste. Aber auch ohne ihren Kapitän nahmen die Teamkollegen das Training ernst und versuchten die entstandene Lücke zu stopfen, um am kommenden Sonntag als geschlossenes Team gegen den Favoriten Leimen/Mannheim auftreten zu können.

Die Trainer hoffen, dass die relativ kurze Regenerationsphase zwischen Trainingslager und Spitzenspiel ausreicht, um am Sonntag im Sportbad Ziehers Spitzenleistungen erzielen zu können, die gegen eine

Mannschaft wie Leimen/Mannheim auch nötig sein werden. Die Fuldaer sind gespannt auf die Verfassung der Gäste, die erst heute aus ihrem Trainingslager heimkehren und mit einer noch kürzeren Erholung klar kommen müssen.

Welche Mannschaft in den letzten Wochen mehr geleistet hat, kann man am kommenden Sonntag um elf Uhr im Sportbad Ziehers sehen. Zu kommen lohnt sich sicherlich, allein schon um die Tricks zu sehen, die sich die Wasserfreunde von der Weltelite in Ungarn abgeschaut haben. (Johannes Gebhardt) +++


Die Donau teilt die Stadt in Buda und Pest. - Fotos: Johannes Gebhardt

Die Magaretheninsel - Angebliche Geburtsstätte des Wasserballs und Trainingsareal der Wasserfreunde.



Eins der insgesamt vier Becken des Sportzentrums - hier noch mit Traglufthalle für den Winter.





Wettkampfbecken im Freien.


Bei Spitzenspielen sitzen hier bis zu 5.000 Zuschauer.

Blick von der Donau über die Stadt.



Bereits am dritten Tag musste Kapitän Dominik de Beisac aufgrund einer Handverletzung abreisen.


Blick auf das Ungarische Parlament.

Trainer Andreas Hohmann (rechts) und Balazs Borbely.

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