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24.04.10 - Hünfeld

Neue Freibadsaison startet am 16. Mai - "Erhöhung Badepreise unausweichlich"

Die Saison 2010 im Hünfelder Freibad Im Haselgrund wird am Sonntag, 16. Mai, beginnen. Am Samstag, 15. Mai, ist damit letzter Badetag im Hünfelder Hallenbad. Wie die Geschäftsführung der Stadtwerke Hünfeld weiter mitteilt, sollen erstmals seit 2004 die Badepreise angehoben werden. Bei der Anhebung orientierten sich die Stadtwerke an den Badepreisen, die in Bädern der vergleichbaren Kommunen erhoben werden.

Die Tageskarte für Erwachsene wird von 2,50 Euro auf 3 Euro angehoben, für Kinder und Jugendliche vom 5. bis vollendeten 17. Lebensjahr von 1,50 auf 1,80 Euro, für Schülergruppen bei geschlossenem Besuch unter Aufsicht von 1 Euro auf 1,20 Euro je Person und für andere Gruppen von 1,60 Euro auf 2 Euro. Die Zehnerkarten erhöhen sich damit von 21 auf 25 Euro für Erwachsene und von 12 auf 15 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr sowie Wehrpflichtige, Studenten, Auszubildende und Schüler über 18 Jahre nach Vorlage eines Ausweises. Die Jahreskarten für Erwachsene werden von 60 auf 70 Euro, für Jugendliche bis zum vollendeten 17. Lebensjahr von 22 auf 26 Euro angehoben. Für Behinderte mit 50 Prozent beträgt der Preis für die Jahreskarten künftig 60 statt bislang 50 Euro und bei den Jugendlichen Schwerbeschädigten 20 statt 18 Euro. Neu eingeführt wurde eine Regelung für Behinderte mit 80 Prozent, die künftig 40 Euro bei Erwachsenen und 15 Euro bei Kindern und Jugendlichen für eine Jahreskarte zahlen.

Auch bei den Familienjahreskarten gibt es eine Erhöhung. Familienkarten verteuern sich von 70 auf 85 und für Alleinerziehende von 60 auf 70 Euro je Jahr. Die Anzahl der Kinder spielt dabei keine Rolle. Die Stadtwerke erhoffen sich damit eine Verringerung des Defizits bei den Betriebskosten des Bads um rund 15 500 Euro.

Ein weiterer Schritt zur Kosteneinsparung soll durch die Verkürzung der Öffnungszeiten erreicht werden. Statt morgens um 8 Uhr wird das Bad künftig in der neuen Saison erst ab 9 Uhr öffnen. Dadurch sollen sich die jährlichen Personalkosten um 4 500 Euro reduzieren. Auch bei dieser Öffnungszeit orientierten sich die Stadtwerke an den Öffnungszeiten der Bäder in den umliegenden Kommunen, die häufig erst um 10 oder gar 11 Uhr ihre Bäder öffnen. Damit verlagern sich die Mindestöffnungszeiten bei schlechter Witterung. Das Bad steht dann von morgens von 9 bis 11 und abends von 17 bis 19 Uhr zur Verfügung.

Insgesamt wird mit diesen Schritten ein Beitrag in Höhe von rund 20 000 € im Rahmen der notwendigen Haushaltskonsolidierung geleistet. Wer bedenke, dass beispielsweise die große Stadt Offenbach über kein öffentliches Freibad mehr verfüge und auch andere Städte ihre Bäder bereits geschlossen hätten, bringe sicher Verständnis für diese vergleichsweise moderaten Sparmaßnahmen auf, heißt es abschließend in der Mitteilung. +++

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